Anton Biersack
BIERSACK, ANTON * Greding 30. Nov. 1907 | † Frankfurt/M. 2. Sept. 1982 (nicht 1983); Musikpädagoge, Komponist
Nach umfassendem Musikstudium an der Domorganistenschule in Eichstätt (1924–1926) in Würzburg (1926–1932) und am Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt (1932–1936 als Stipendiat der Frankfurter Mozart-Stiftung) wirkte Biersack, Sohn eines Gredinger Wagnermeisters, an letzterem seit 1936 als Leiter der Orchester-Vorschule (bis 1940), später (1945–1947) als Chor- und Orchesterleiter. 1947 wurde er Dozent für Tonsatz und Orgel an der Frankfurter Musikhochschule, wo er 1957 die Abteilung Orchesterausbildung übernahm; 1960 erfolgte die Ernennung zum Professor, 1975 die Versetzung in den Ruhestand.
Werke (Auswahl; zum Teil erschienen bei Schott in Mainz) — Sinfonische Musik I (1937; UA Mainz 24. Okt. 1938 unter Karl Maria Zwißler) und II (Fantasia fugata, 1943), Bagatellen für Orchester (1939; UA Mainz 2. Apr. 1940 unter Zwißler), Concertino Capriccio für Orchester (1953), Ostinato Sinfonico für Orchester (1955) <> Skizzen für Streichorchester (1951) <> Concertino für Violine und Streichorchester (1956) <> verschiedene Werke in Kammerbesetzung, insbesondere für Bläser, darunter Divertimento für Fl., Klar. (A), Klar. (B), Fag. <> geistliche Kantaten, Kinderoper Wir bauen eine Kirche (1953)
Quellen — Nachlass in D-F <> Karl Holl, Neue Musik in Mainz, in: Frankfurter Zeitung und Handelsblatt 21. Okt. 1938 (2. Morgenblatt), 27. Apr. 1940 (dto.) u. ö.
Literatur — RiemannL 1959 und 1972 <> Cahn 1979 <> Schaefer 1981 <> PriebergH
Axel Beer | Peter Cahn (†)