pauer

PAUER, ERNST * Wien 21. Dez. 1826 | † Jugenheim 9. Mai 1905; Pianist, Dirigent, Komponist

Pauer, ein Schüler Franz Xaver Mozarts und Simon Sechters in Wien sowie Franz Lachners in München, übernahm um die Mitte des Jahres 1847 (seine Wahl erfolgte am 15. April) die Funktion Heinrich Essers als musikalischer Leiter der Mainzer Liedertafel, die er bis Mai 1851 innehatte, bevor er sich in London als Konzertpianist niederließ und 1866 zum Hofpianisten in Wien ernannt wurde. Pauers Nachfolger in Mainz wurde Karl Ludwig Fischer.

Werke — Bereits vor seiner Mainzer Zeit ließ Pauer Kompositionen bei André in Offenbach erscheinen, darunter 3 Romances (Kl.) op. 6 [1844], Scherzo (Kl.) op. 17 [1845] und 2 Morceaux de Salon (Kl.) op. 18 [1845]; sämtlich in D-OF. Seit 1847 wurde →Schott in Mainz einer seiner Hauptverleger: Sonate (Kl.) op. 22 [1847]; D-B (digital) <> 4 Gesänge (4 Mst.) op. 23 [1847] <> Fahnenschwur der Deutschen (Mch. mit Militärmusik) op. 25 [1848] <> Teile der Oper Die rothe Maske [1851] <> Caprice en forme de Tarantelle (Kl.) op. 30 [1851] u. a.

Quellen — Akten der Mainzer Liedertafel 1847–1851 (hier auch Briefe und andere Schriftstücke von der Hand Pauers); D-MZl <> Briefe an André in Offenbach (1845–1884); D-OF <> Briefe in D-B (1854–1888), primär an Schott (s. Kalliope) <> AmZ (s. Reg.), Frankfurter Konversationsblatt 1847ff., Didaskalia 1847ff. <> MMB <> Peth 1879 <> Festschrift 1884 <> weitere Quellen in D-MZl

Literatur — Marcus Chr. Lippe, Art. Pauer in MGG2P (dort weitere Angaben)

Abbildung: Ernst Pauer, Fotografie von Elliot & Fry (Digitalisat aus D-F, Porträtsammlung Manskopf)


Axel Beer

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  • Zuletzt geändert: 2020/08/27 00:41
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