waldhauser

WALDHAUSER, MAX (bzw. MAXIMILIAN FRANZ FERDINAND) * Karlsruhe 1. Sept. 1828 | † nicht vor 1875; Violinist, Pianist, Musiklehrer

1844 kam Waldhauser nach Frankfurt, um bei Carl Guhr zu studieren, nachdem er zwei Jahre lang durch seinen Vater Joseph Waldhauser, Badischer Hofmusiker, Unterricht auf der Violine sowie einige Zeit durch den Kapellmeister auf dem Kontrabass erhalten hatte und in seiner Vaterstadt als Pianist und Violinist aufgetreten war. Von 1845 bis 1853 spielte er Violine im Theaterorchester. Zudem beteiligte er sich als Pianist und Violinist an Konzerten und gab 1849–55 Quartettsoiréen gemeinsam mit Heinrich Wolff, Joseph Posch und Christian Siedentopf. Spätestens 1860 ließ sich Waldhauser in Stuttgart bei seiner inzwischen verwitweten Mutter (Catharina geb. Beck) nieder, leitete (bis 1863) den dortigen Oratorienverein und erteilte Musikunterricht. Seine Schwester Mathilde Waldhauser (1829–1848) war Hofopernsängerin in Stuttgart und gab 1847 ein erfolgreiches Gastspiel in Frankfurt.

Werke — Es muss mindestens eine kleine Zahl Kompositionen Waldhausers existiert haben (vgl. GollmickH und Didaskalia 17. Nov. 1844), jedoch ist nichts Näheres bekannt und es ist davon auszugehen, dass sie heute verschollen sind.

Quellen und Referenzwerke — Adressbücher Stuttgart <> Frankfurter Theater-Almanach 1845–1853 <> Art. in Universal-Lexikon der Tonkunst, hrsg. von Ferdinand Simon Gassner, Stuttgart 1849 <> GollmickH <> diverse Nennungen in der regionalen Presse – u. a. Karlsruher Zeitung 9. Okt. 1843; Didaskalia (Frankfurt) 17. Nov. 1844, 10. Jan. 1854; s. a. AmZ 28. Febr. 1844


Kristina Krämer

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  • Zuletzt geändert: 2020/06/05 13:33
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