RUPRECHT, PHILIPP CONRAD * Kassel 23. Juni 1809 | † Frankfurt/M. 19. März 1863 (nicht 1876); Handelsmann und Musikverleger

Nachdem Ruprecht sich um 1832 in Kassel als Musikverleger versucht hatte, ließ er sich 1833 in Frankfurt, wo er im November heiratete, als Kunst- und Musikalienhändler nieder und eröffnete (neben einem Journallesezirkel für Juristen) eine Musikalienleihanstalt. 1834 veröffentlichte er etwa eine Handvoll Musikdrucke (darunter als wohl einzige Originalkomposition ein Werk von Carl Oestreich), die bereits gegen Ende des Jahres an Johann Adolph Fischer übergingen; gleichzeitig wurde ein Konkursverfahren gegen ihn eingeleitet. In der Folgezeit war er weiterhin als Handelsmann für Bücher, Papier und Schreibmaterialien tätig. Trotz des frühen Scheiterns ist Ruprechts Ambitioniertheit in Sachen Musikalienhandel an seinem 1833 erfolgten Eintritt in den Verein der deutschen Musikverleger in Leipzig zu ermessen.

Quellen — KB Frankfurt <> Korrespondenz mit C. F. Peters (Leipzig) 1833 (D-LEsta) <> Frankfurter Ober-Postamts-Zeitung 24. Dez. 1833, 21. Okt. 1834 <> HmL 1834 <> MMB <> Adressbücher Frankfurt


Axel Beer

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