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KRUG, GEORG * Fürfeld bei Kreuznach (Rheinhessen) 22. Juni 1837 | † Frankfurt 25. Sept. 1914; Lehrer, Chorleiter und Komponist

Krug, Schüler von Friedrich Lux, Bernhard →Scholz und Julius →Stockhausen, war zunächst kurze Zeit Organist in Neustadt im Odenwald und leitete anschließend den Kasteller Gesangverein (1860–1865), den Frankfurter Orpheus (1866–1878), den von ihm gegründeten Sängerchor des Frankfurter Lehrervereins (1878), den Sängerverein in Offenbach (1880–1891), den Verein für Kirchengesang (1884–1910) und als Nachfolger Heinrich Klahres den Schuler’schen Männerchor (1892–94). Zudem lehrte er von 1866 bis 1899 an der Frankfurter Domschule. 1905 wurde er zum Königlichen Musikdirektor ernannt.

Werke — Die in den Quellen genannten Lieder, Chöre, Klavierstücke und Fughetten blieben ungedruckt und sind verschollen <> Seine einzige bekannte, aber ebenfalls verschollene, Veröffentlichung: Klassenliederbuch. Sammlung von Liedern auf Wand-Tafeln, Frankfurt: Wilcke [1889]

Quellen — Auskünfte des Instituts für Stadtgeschichte Frankfurt <> KB und Standesamtsregister Frankfurt <> Adressbücher Frankfurt <> MMB <> Artikel über Krug in: Frankfurter Musik- und Theaterzeitung 3, 1908, Nr. 22; Nachrufe in: Frankfurter Zeitung 1914, Nr. 268, sowie Frankfurter Schulzeitung 1914, Nr. 20 <> Jansa 21911

Abbildung: Grabstein Krugs auf dem Frankfurter Hauptfriedhof (Gewann F 1735), aufgenommen von Kristina Krämer im Oktober 2018


Axel Beer | Kristina Krämer

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  • Zuletzt geändert: 2019/03/29 21:17
  • von kk