kress

KRESS (Familie)

(1) Johann Jakob * Walderbach (Oberpfalz) um 1685 | begr. Darmstadt 6. Nov. 1728; Violinist und Komponist

(2) Ludwig Albrecht * Darmstadt 1718 | Sterbedatum unbekannt; Sohn von (1), Violinist

(3) Georg Philipp get. Darmstadt 10. Nov. 1719 | † Göttingen 2. Febr. 1779; Sohn von (1), Violinist und Komponist


(1) Johann Jakob Kress erhielt seine Ausbildung vermutlich am Hof zu Oettingen und wurde 1712 als Kammermusikus in Darmstadt angestellt; 1723 erfolgte (nach einer Bewerbung in Würzburg) die Ernennung zum Konzertmeister. Seine im Druck überlieferten Kompositionen stach Kress selbst.

WerkeSei concerti a 5 (Vl. princ., 2 Vl., Va., B.c.) op. 1, Darmstadt: Selbstverlag (RISM K 2013); Abschrift eines der Konzerte in D-SWl <> [6] Sonate a violino e violone o cembalo, ebd. [1730] (RISM K 2014) <> [6] Sonate da camera a violino e basso, o cembalo op. 3, ebd. (RISM K 2015) <> [6] Sonate da cammera [!] a violino e basso o cembalo op. 5, ebd. (RISM K 2016, s. Abb. aus D-B) <> Handschriften: s. RISMonline




(2) Ludwig Albrecht Kress erhielt seine Ausbildung ebenfalls von seinem Vater und wurde 1740 an der Darmstädter Hofkapelle angestellt. Wenig später verliert sich nach einer abenteuerlichen Reise über Berlin (wo er sich herablassend über die dortige Hofkapelle äußerte), Amsterdam und Hamburg seine Lebensspur.


(3) Georg Philipp Kress (sein Taufpate war →Telemann) wurde von seinem Vater ausgebildet und war seit 1744 an der Schweriner Hofkapelle, seit 1767 als Konzertmeister an der Universität in Göttingen angestellt.

Werke — s. RISMonline


Literatur — Friedrich Noack, Art. Kress in MGG1 (und Supplement) <> Noack 1967


Axel Beer

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  • Zuletzt geändert: 2020/05/19 22:50
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