giesbert

GIESBERT, FRANZ JULIUS * Neuwied 16. Aug. 1896 | † Köln 8. März 1972; Musikpädagoge, Dirigent, Flötist

Giesbert studierte unter anderem Musikwissenschaft in Bonn, Berlin und München. Von 1924 bis 1940 war er Lehrbeauftragter für Lauten- und Blockflötenspiel an den Pädagogischen Hochschulen in Bonn, Koblenz und Trier. Seit 1925 gab er gemeinsam mit Karl Gerhartz Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts, insbesondere Stücke für Lauten und Blockflöten, in seinem Privatverlag (Edition Giesbert; s. Abb. aus D-KWbeer) heraus und war als Arrangeur und Interpret tätig; seine zahlreichen Bearbeitungen erschienen seit 1928 unter anderem bei Nagel in Hannover, Moeck in Celle und →Schott in Mainz. In den Jahren 1930 bis 1935 leitete Giesbert, der sich vor allem um die Erschließung „Alter Musik“ verdient machte, das Kammerorchester und den Madrigalchor in Neuwied. Giesberts Ehefrau Elisabeth war Dozentin (seit 1972 Professorin) für Gesang- und Sprecherziehung an der Mainzer Universität.

Literatur — Elisabeth Giesbert, Art. Giesbert in: MMM1 <> Christine Ballman, Renaissance du luth: L’alliance necessaire du musicologue, de l’instrumentiste et du luthier, in: Annales d’histoire de l’art et d’archeologie 10 (1988), S. 125–132


Axel Beer | Elisabeth Giesbert

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie dem Speichern von Cookies auf Ihrem Computer zu. Außerdem bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzbestimmungen gelesen und verstanden haben. Wenn Sie nicht einverstanden sind, verlassen Sie die Website.Weitere Information
  • giesbert.txt
  • Zuletzt geändert: 2020/07/21 12:53
  • von kk