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PETTER, CHRISTOPH THEODOR get. Hanau 14. Okt. 1735 | † ebd. 4. Okt. 1780; Orgel- und Instrumentenbauer

Der Sohn des Herrschaftlichen Werkmeisters und Kirchenrevisors Johann Heinrich Petter (ca. 1691–1742) wurde nach dem Tod seines Vaters von seinem Stiefvater, dem Hanauer Orgelbauer Carl Großwald, ausgebildet und übernahm nach dessen Tod 1760 die Hanauer Werkstatt. Petter ist in erster Linie bei Reparaturen nachweisbar, so im Frankfurter Dom St. Bartholomäus; Orgelneubauten sind nicht dokumentiert. Er ist wahrscheinlich der Erbauer einer Orgel in der evangelischen Pfarrkirche St. Peter in Kirchheimbolanden, die 1844 durch ein anderes, von Orgelbaumeister Trau (Heidelberg) aufgestelltes Instrument ersetzt wurde.

Quellen — KB Hanau <> Frankfurter Frag- und Anzeigungsnachrichten 14. Apr. 1781

Literatur — Hans Martin Balz, Orgeln und Orgelbauer im Gebiet der ehemaligen hessischen Provinz Starkenburg. Ein Beitrag zur Geschichte des Orgelbaus, Marburg 1969 (Studien zur hessischen Musikgeschichte 3) <> Bösken 1975 <> Fischer/Wohnhaas 1994 <> Hans Oskar Koch, Ein Geschenk der Fürstin Caroline von Nassau-Weilburg (1742–1780): Die Orgel der Peterskirche von Kirchheimbolanden, erbaut von Christoph Theodor Petter (1735–1780), in: Pfälzer Heimat 65 (2014), S. 65–70


Birger Petersen

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  • Zuletzt geändert: 2021/03/16 16:53
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