dopfer

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 **DOPFER, NICOLAUS** * Füssen 6. Dez. 1714 | begraben Mainz 3. Febr. 1788; Kurmainzer Hofgeigenbauer **DOPFER, NICOLAUS** * Füssen 6. Dez. 1714 | begraben Mainz 3. Febr. 1788; Kurmainzer Hofgeigenbauer
  
-Dopfer verbrachte seine Lehrjahre in Füssen und tauchte in Mainz als Wandergeselle in der Werkstatt von [[elsler|Johann Joseph Elsler]] auf. Nach dessen Tod heiratete er am 13. Nov. 1747 die Witwe und übernahm den Betrieb. Auch am Kurmainzer Hof wurden ihm Elslers Aufgaben übertragen, die er über 40 Jahre als //Churfürstl. Mayntzischer Hof- Lauten- und Geigenmacher// ausübte. Die Mainzer Geigenbauer Jacob Steininger und [[diehl|Martin Diehl]], in dessen Familie er die letzten Jahre lebte, wurden seine Schwiegersöhne.+Dopfer verbrachte seine Lehrjahre in Füssen und tauchte in Mainz als Wandergeselle in der Werkstatt von [[elsler|Johann Joseph Elsler]] auf. Nach dessen Tod heiratete er am 13. Nov. 1747 die Witwe und übernahm den Betrieb. Auch am Kurmainzer Hof wurden ihm Elslers Aufgaben übertragen, die er über 40 Jahre als //Churfürstl. Mayntzischer Hof- Lauten- und Geigenmacher// ausübte. Die Mainzer Geigenbauer [[steininger|Jacob Steininger]] und [[diehl|Martin Diehl]], in dessen Familie er die letzten Jahre lebte, wurden seine Schwiegersöhne.
 Dopfer war einer der „angesehensten deutschen Geigenmacher des 18. Jahrhunderts“ (Lütgendorff 1922, I, S. 209). Neben Lauten baute er hauptsächlich Instrumente der Violinfamilie. Modellwahl, Wölbungskurven und Gestaltung der F-Löcher erinnern – wie bei zahlreichen zeitgenössischen Geigenbauern – deutlich an die Arbeitsweise von Jacobus Stainer. In der Lackzusammensetzung und der Lackierweise bleibt Dopfer jedoch der Füssener Geigenschule verhaftet. Er benutzte zwei gedruckte Etiketten, die sich in Schriftbild und Verzierung nur geringfügig unterscheiden.  Dopfer war einer der „angesehensten deutschen Geigenmacher des 18. Jahrhunderts“ (Lütgendorff 1922, I, S. 209). Neben Lauten baute er hauptsächlich Instrumente der Violinfamilie. Modellwahl, Wölbungskurven und Gestaltung der F-Löcher erinnern – wie bei zahlreichen zeitgenössischen Geigenbauern – deutlich an die Arbeitsweise von Jacobus Stainer. In der Lackzusammensetzung und der Lackierweise bleibt Dopfer jedoch der Füssener Geigenschule verhaftet. Er benutzte zwei gedruckte Etiketten, die sich in Schriftbild und Verzierung nur geringfügig unterscheiden. 
  
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