buechler

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-Als Sohn des Hornisten und Hofkapellmitglieds Adam Büchler und Schüler des Hofkonzertmeisters [[anton|August Daniel Anton]] trat der Cellist Ferdinand Büchler 1835 zunächst als Volontär in die Darmstädter Hofkapelle ein. 1836 erfolgte ein erster solistischer Auftritt im Rahmen der Zwischenaktmusiken im Schauspiel. Ab 1838 vervollkommnete er seine instrumentale Ausbildung bei Joseph Menter in München, 1839 kehrte Büchler nach Darmstadt zurück. Hier wurde seitens der Kapelldirektion mittels Gehaltsaufbesserung ein Angebot des Wiesbadener Theaters abgewehrt, um Büchler in Darmstadt zu halten. Sein interner Aufstieg vollzog sich vom Hofmusiker zum Kammermusiker (1849) bis zum Hofkonzertmeister (1875); im September 1881 wurde er pensioniert. Büchler war auch als Instrumentallehrer sehr aktiv und hat zahlreiche Werke komponiert (bzw. häufig Werke anderer Komponisten für individuelle Zwecke bearbeitet), darunter auch eine Vielzahl an Stücken für das Violoncello (unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, mit didaktischem Anspruch). Jahrzehntelang engagierte sich Büchler darüber hinaus im Darmstädter Musikleben, gehörte zum Gründungsausschuss des //Vereins zum Besten des Witwen- und Waisenfonds// und stand ihm später jahrelang als Vizepräsident bzw. Präsident vor. Gleiches gilt für den 1843 gegründeten //Mozartverein//. Für sein Wirken erhielt er mehrere hohe Verdienstorden. Zu seinen Schülern zählte [[banger|Georg Banger]].+Als Sohn des Hornisten und Hofkapellmitglieds Adam Büchler und Schüler des Hofkonzertmeisters [[anton|Johann Daniel Anton]] trat der Cellist Ferdinand Büchler 1835 zunächst als Volontär in die Darmstädter Hofkapelle ein. 1836 erfolgte ein erster solistischer Auftritt im Rahmen der Zwischenaktmusiken im Schauspiel. Ab 1838 vervollkommnete er seine instrumentale Ausbildung bei Joseph Menter in München, 1839 kehrte Büchler nach Darmstadt zurück. Hier wurde seitens der Kapelldirektion mittels Gehaltsaufbesserung ein Angebot des Wiesbadener Theaters abgewehrt, um Büchler in Darmstadt zu halten. Sein interner Aufstieg vollzog sich vom Hofmusiker zum Kammermusiker (1849) bis zum Hofkonzertmeister (1875); im September 1881 wurde er pensioniert. Büchler war auch als Instrumentallehrer sehr aktiv und hat zahlreiche Werke komponiert (bzw. häufig Werke anderer Komponisten für individuelle Zwecke bearbeitet), darunter auch eine Vielzahl an Stücken für das Violoncello (unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, mit didaktischem Anspruch). Jahrzehntelang engagierte sich Büchler darüber hinaus im Darmstädter Musikleben, gehörte zum Gründungsausschuss des //Vereins zum Besten des Witwen- und Waisenfonds// und stand ihm später jahrelang als Vizepräsident bzw. Präsident vor. Gleiches gilt für den 1843 gegründeten //Mozartverein//. Für sein Wirken erhielt er mehrere hohe Verdienstorden. Zu seinen Schülern zählte [[banger|Georg Banger]].
  
 **Werke** — __im Druck erschienen__: //Drei Gesänge von Platen// (Mch.), Mainz: Schott [1860] <> //Drei Lieder// (Sst., Kl.), ebd. [1861] <> //Sechs Gesänge// (Mch.) op. 10, Offenbach: [[andre|André]] [1871]; D-DS, D-OF <> //Leichte Serenade// (2 Vl., Va., Vc.) op. 12, ebd [1866]; D-F, D-OF, autogr. Part. in D-DS <> //Acht Albumblätter// (Kl.) op. 14, ebd. [1867]; D-DS, D-OF <> „Ich geh’ nicht mehr zum grünen Wald“ (Mch.) op. 15, ebd. [1866]; D-OF <> //Sechs Gesänge// (Mch.) op. 17, ebd. [1872]; D-DS, D-OF <> //Praktische Beispiele zur Lehre von den Doppelgriffen// (Vc.) op. 19, Leipzig: Rieter-Biedermann [1876]; CH-Zz, Ms. in D-DS <> //Sechs Gesänge// (Mch.) op. 20, ebd. [1879]; D-DS, D-OF <> 24 mittelschwere Etüden und Übungsstücke (Vc.) op. 21, Köln: Tonger [1879]; CH-Zz, D-Dl, D-DS <> //Sechs Studien// (2 Vc.) op. 22, Leipzig: Rieter-Biedermann [1880] <> 5  //Kleine Wanderbilder// (Kl., Vl.) op. 23, ebd. [1880] <> //Drei mittelschwere Sonaten// (Vc. m. Begl. eines 2. Vc.) op. 27, ebd. [1886]; Ms. in D-DS <> weiterhin zahlreiche Bearbeitungen, darunter: //Drei Stücke aus den Cantaten des Alessandro Stradella// (Kl., Vc. bzw. Kl., Vl.), Offenbach: André [1873]; D-OF, Ms. in D-DS <> //Bunte Reihe. Sammlung auserwählter Arien, Lieder, Volkslieder, Tänze// (Vc., Kl.), Leipzig: Rieter-Biedermann [1888] <> __Manuskripte__ (mehr als 100 in D-DS, teils zu im Druck erschienenen Werken; s. o.), exemplarisch: 15 leichte Übungen (Vc.), Rhythmische Übungsstücke (Vc. m. Begl. eines zweiten Vc.); 24 kleine, auf Tonleitern und gebrochenen Akkorden basierte Übungen (Vc.), mehrere Sammlungen kleiner Vortragsstücke. Daneben Bearbeitungen diverser Vorlagen für Vc. und Kl. (Lieder, Sarabanden von Händel und Rameau, Siciliano einer Violinsonate von Franz Benda, Impromptus von Franz Schubert, Lieder ohne Worte von Felix →Mendelssohn Bartholdy); sonstige Werke: Chöre (v. a. für Mch. (über 80)), Lieder, Kammermusik (einzelne Sätze für Strq.), Klavier- und Orgelmusik; Gelegenheitskompositionen für befreundete Musiker, u. a. 3 kleine Solostücke (Kb., Klav.), August Müller gewidmet <> __Schriften__: musikgeschichtliche und musikjournalistische Texte (s. Schweitzer 1975) **Werke** — __im Druck erschienen__: //Drei Gesänge von Platen// (Mch.), Mainz: Schott [1860] <> //Drei Lieder// (Sst., Kl.), ebd. [1861] <> //Sechs Gesänge// (Mch.) op. 10, Offenbach: [[andre|André]] [1871]; D-DS, D-OF <> //Leichte Serenade// (2 Vl., Va., Vc.) op. 12, ebd [1866]; D-F, D-OF, autogr. Part. in D-DS <> //Acht Albumblätter// (Kl.) op. 14, ebd. [1867]; D-DS, D-OF <> „Ich geh’ nicht mehr zum grünen Wald“ (Mch.) op. 15, ebd. [1866]; D-OF <> //Sechs Gesänge// (Mch.) op. 17, ebd. [1872]; D-DS, D-OF <> //Praktische Beispiele zur Lehre von den Doppelgriffen// (Vc.) op. 19, Leipzig: Rieter-Biedermann [1876]; CH-Zz, Ms. in D-DS <> //Sechs Gesänge// (Mch.) op. 20, ebd. [1879]; D-DS, D-OF <> 24 mittelschwere Etüden und Übungsstücke (Vc.) op. 21, Köln: Tonger [1879]; CH-Zz, D-Dl, D-DS <> //Sechs Studien// (2 Vc.) op. 22, Leipzig: Rieter-Biedermann [1880] <> 5  //Kleine Wanderbilder// (Kl., Vl.) op. 23, ebd. [1880] <> //Drei mittelschwere Sonaten// (Vc. m. Begl. eines 2. Vc.) op. 27, ebd. [1886]; Ms. in D-DS <> weiterhin zahlreiche Bearbeitungen, darunter: //Drei Stücke aus den Cantaten des Alessandro Stradella// (Kl., Vc. bzw. Kl., Vl.), Offenbach: André [1873]; D-OF, Ms. in D-DS <> //Bunte Reihe. Sammlung auserwählter Arien, Lieder, Volkslieder, Tänze// (Vc., Kl.), Leipzig: Rieter-Biedermann [1888] <> __Manuskripte__ (mehr als 100 in D-DS, teils zu im Druck erschienenen Werken; s. o.), exemplarisch: 15 leichte Übungen (Vc.), Rhythmische Übungsstücke (Vc. m. Begl. eines zweiten Vc.); 24 kleine, auf Tonleitern und gebrochenen Akkorden basierte Übungen (Vc.), mehrere Sammlungen kleiner Vortragsstücke. Daneben Bearbeitungen diverser Vorlagen für Vc. und Kl. (Lieder, Sarabanden von Händel und Rameau, Siciliano einer Violinsonate von Franz Benda, Impromptus von Franz Schubert, Lieder ohne Worte von Felix →Mendelssohn Bartholdy); sonstige Werke: Chöre (v. a. für Mch. (über 80)), Lieder, Kammermusik (einzelne Sätze für Strq.), Klavier- und Orgelmusik; Gelegenheitskompositionen für befreundete Musiker, u. a. 3 kleine Solostücke (Kb., Klav.), August Müller gewidmet <> __Schriften__: musikgeschichtliche und musikjournalistische Texte (s. Schweitzer 1975)
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