==== Konrad Weitzel ==== \\ **WEITZEL, KONRAD** * Schonnebeck (heute Stadtteil von Essen) 30. Juni 1903 | † Mainz 22. Okt. 1965 Konrad Weitzel dirigierte bis 1936 als Musikfeldwebel den Chor der 5. Kompanie der Wachtruppe Berlin und wechselte dann als Musikmeister des Musikkorps des Maschinengewehr-Bataillons nach Dortmund. Von spätestens 1938 bis 1944 leitete er das Musikkorps des Infanterieregiments Nr. 105 in Trier, wo er bis zum Stabsmusikmeister aufstieg. 1953 baute er das Polizeimusikkorps des Landes Rheinland-Pfalz in Mainz auf, dessen Leitung er 1965 an Erich Mitrach abgab. Konrad Weitzel ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Mitglied der Jugendmusikbewegung (* 1896), der unter anderem Mitarbeiter im Musikheim Frankfurt/O war. **Werke** — Marsch //Veritas vincit. Die Wahrheit siegt// (Salonorch./Kl.; Fsg. f. Blasorchester übertragen im Reichssender Frankfurt 7. Juli 1939), Eisenach: Bley 1930; D-B (Kl.) <> Marsch //Gruß an Eisenach// (Kl.), ebd. <> Marsch //Gruß aus der Westmark// (Blasorch.; übertragen im Reichssender Frankfurt 13. Juli 1937 und 22. Apr. 1938) <> Soldatenliederpotpourri //Wer will unter die Soldaten// (Blasorch.; übertragen ebd. 16. Juli 1938 und 26. Nov. 1938) <> Marsch //Die Wacht im Westen// (Blasorch.; übertragen ebd. 22. Mai 1939 und 31. Juli 1939) **Quellen** — //Kölnische Zeitung// 19. März 1936; //Schwerter Zeitung// 7. Apr. 1936; //Dortmunder Zeitung// 29. Juni 1936, 6. Juli 1936, 31. Juli 1936, 3. Aug. 1936, 8. Aug. 1936, 24. Dez. 1936; //Wittener Tageblatt// 16. Mai 1936; //Annener Zeitung// 16. Mai 1936; //Bergische Landes-Zeitung// 19. Juni 1936; //Die Eifel// Nr. 7 (Juli) 1938; //Rhein Main Presse// 19. Aug. 2014 **Literatur** — Wolfgang Neusius, //Kleines Lexikon der Polizeimusik//, Buchloe 2002, S. 135 und 174 <> PriebergH <> MMB ---- Karl Traugott Goldbach