==== J. D. Bauer (Musikverlag) ==== {{ :brambach-bauer.jpg?nolink&350|}} \\ Über den Hanauer Musikverlag //J. D. Bauer// ließen sich nur wenige Informationen ermitteln. Möglicherweise wurde er vom Kaufmann Jean Daniel Bauer (* Hanau 6. Febr. 1878 | † ebd. 2. Aug. 1936) gegründet. In den Jahren 1900 bis 1901 erschienen knapp 50 Verlagswerke, die, fortlaufend nummeriert („J. D. B. [Zahl]“), von Oscar Brandtstätter in Leipzig gedruckt wurden. Von den vierzehn Autoren besaßen lediglich [[aletter|Wilhelm Aletter]], [[appel|Karl Friedrich Appel]], Caspar Joseph Brambach und [[stammler|Wilhelm Stammler]] eine Verbindung zur Region. In den Jahren nach 1901 lassen sich kaum Aktivitäten feststellen; auch findet sich keine Nennung des Verlags im Adressbuch von 1903. Im Jahr 1904 fragte der Hanauer Buchhändler Friedrich Grasmeher im Auftrag Bauers bei [[andre|André]] in Offenbach an, ob man geneigt sei „eine größere Partie, ev[tl]. den ganzen Verlag käuflich zu erwerben, ev. einzelne Sachen daraus“ (Brief vom 27. Mai 1904), allerdings ohne Erfolg. 1908/09 stellte der Verlag sich „der //Deutschen Musiksammlung// in Berlin zur Verfügung“ (//Börsenblatt// 24. Apr. 1909) – diesem Umstand ist es zu verdanken, dass die gedruckten Werke fast geschlossen in D-B überliefert sind. Mit dem Jahreswechsel 1910/11 gingen die Verlagsrechte an [[baselt|Fritz Baselt]] in Frankfurt/M. über. **Quellen** — Standesamtsregister Hanau <> Brief Friedrich Grasmachers an André (Hanau, 27. Mai 1904) mit beiliegendem Verlagsprospekt Bauers; D-OF <> Adressbuch Hanau 1903 <> MMB <> //Börsenblatt für den deutschen Buchhandel// 15. Juli 1905, 24. Apr. 1909 Abbildung: Titel einer Bauer-Ausgabe [1901]; D-BABHkrämer ---- Kristina Krämer