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NEUKOMM, SIGISMUND * Salzburg 10. Juli 1778 | † Paris 3. Apr. 1858; Komponist, Organist, Dirigent

Neukomm hielt sich in den Jahren 1836 bis 1840 mehrfach in Mainz auf. Im Rahmen der Gutenbergfeiern dirigierte er sein Te Deum (1837) und eine Fest-Cantate (1840; s. Abb.), was ihm die Ernennung zum Ehrenmitglied der Mainzer Liedertafel einbrachte und ihn zu einer bemerkenswerten Äußerung veranlasste: „Mainz kann mit Recht vor anderen Städten den Vorrang an schönen Stimmen beanspruchen.“ (zit. nach Angermüller, S. 47). Ab 1847 war Neukomm einige Male in Frankfurt und Neuwied zu Gast.

Literatur — Rudolph Angermüller, Sigismund Neukomm. Werkverzeichnis – Autobiographie – Beziehung zu seinen Zeitgenossen, München u. a. 1977 <> Günter Wagner, Die Gutenbergfeiern 1837 und 1840 als musikgeschichtliche Ereignisse, in: MittAGm 46 (1983), S. 230–249 <> Jörg Schmidt, Rezeptionsgeschichte der Festgesänge zu den Mainzer Gutenbergfeiern im 19. Jahrhundert, in: Gutenberg-Jahrbuch 2000, S. 196–230 <> Alexander Rausch, in: MMG2P (dort weitere Literatur)

Abbildung: Neukomm, Grosse Fest-Cantate zur vierten Säcularfeier der Buchdruckerkunst durch Johann Gutenberg in Mainz am 24ten Juni 1840, [Mainz]: [Schott] 1840; D-Mbs (digital)


Axel Beer

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