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MERZ, GEORG FRANZ * Mainz 4. Nov. 1777 | † ebd. 24. Sept. 1829; Orgelbauer

Der Sohn eines Fassbinders und Küfers ist nachweisbar bei Reparaturen der Orgeln im Mainzer Dom (1810–1815), in St. Stephan Mainz (1811), in Bretzenheim (1813), in der Mainzer Augustinerkirche (1814), in St. Peter Mainz (1815–1816) und in Gau-Algesheim (1819). Über seinen letzten Auftrag, den er für einen Neubau in Laubenheim bereits im Juni 1821 erhalten hatte, ist der „Orgel- und Klaviermacher“ Merz verstorben, ohne das angefangene Instrument zu vollenden; die Orgel (II/P/17) wurde von Landolt verändert vervollständigt und 1908 durch ein Instrument von Körfer ersetzt.

Werk (in Auswahl) — 1815–1818 Kastel (II/P/20); die Orgel war bereits 1835 reparaturbedürftig (Arbeiten u. a. durch Dreymann) und wurde 1926 durch ein Instrument von Siemann (München) ersetzt. <> 1821 Kapelle des Alten Gymnasiums Mainz im Kronberger Hof (I/P/5), 1885 in die Pfarrkirche von Heimersheim transloziert und dort von Eberlein aufgestellt; der Entwurf stammt zweifelsfrei von Merz und ist auf den 13. Februar 1821 datiert.

Quellen — KB, Familien- und Zivilstandsregister Mainz

Literatur — Bösken 1967


Birger Petersen

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  • Zuletzt geändert: 2019/12/12 15:25
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