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LIPPHARDT, WALTHER * Wiescherhöfen (Kreis Hamm) 14. Okt. 1906 | † Frankfurt/M. 16. Jan. 1981; Gymnasial- und Hochschullehrer, Musikforscher, Hymnologe

Nach seinem Studium der Musikwissenschaft, Geschichte und Germanistik in Freiburg und Heidelberg (Promotion 1931) war Lipphardt als Gymnasiallehrer zunächst in verschiedenen hessischen Schulen und von 1940 bis 1969 dauerhaft in Frankfurt tätig. Zudem war er Dozent für Musikgeschichte und Kirchenmusik an der Frankfurter Hochschule sowie als Autor von Schulfunksendungen Mitarbeiter des Hessischem Rundfunks. Neben seiner Lehrtätigkeit betrieb Lipphardt Forschungen vor allem im Bereich der Hymnologie und Liturgiewissenschaft, deren Ergebnisse sich in einem umfangreichen wissenschaftlichen Œuvre niedergeschlagen haben. Lipphardt zählte seit 1962 zu den Mitherausgebern der Quellenedition Das deutsche Kirchenlied (DKL), war seit 1964 Mitarbeiter am Katholischen Einheits-Gesangbuch (EGB) und seit 1969 in der Arbeitsgemeinschaft Ökumenisches Liedgut (AÖL) tätig.

Schriften — s. MGG2P sowie Kiedl, S. 321–360

Literatur — SL (Walther Lipphardt), Art. Lipphardt. in: MGG2P (dort weitere Literaturangaben) <> Christoph-Hellmut Mahling, Walther Lipphardt (1906–1981), in: MittAGm 42 (1981), S. 40–42 <> Friederike Kiedl, Liturgisches Spiel – Geistlicher Gesang. Das wissenschaftliche Werk von Dr. phil., Dr. theol. h. c. Walther Lipphardt, in: Archiv für Liturgiewissenschaft 24 (1982), S. 317–364


Axel Beer

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