kellner

KELLNER, JOHANN PETER * Stepfershausen (bei Meiningen) 11. März 1799 | † Frankfurt/M. 29. Apr. 1860; Organist und Lehrer

Nach seiner Ausbildung am Lehrerseminar in Meiningen kam Kellner, Sohn eines Webermeisters, 1818 nach Frankfurt. Dort war er seit 1820 provisorischer Kantor der Peterskirche, wobei er möglicherweise auch die vakante Organistenstelle vertrat, und wechselte 1833 als Organist an die Katharinenkirche (sein Nachfolger wurde Gustav Wigand Oppel). Zudem lehrte Kellner seit 1820 an einer der deutschen Elementarschulen, ehe er mit der Eröffnung der drei neuen Volksschulen 1824, welche die Elementarschulen ersetzten, Lehrer an der Allerheiligenschule wurde. Weitere Anstellungen als Lehrer folgten (Mittelschule 1835–57, Katharinenschule 1858–60). Kellner war verheiratet mit Anna Catharina geb. Hirsch (* 19. Juni 1797 | † 31. Jan. 1847; Heirat 1820) und Johanna Caroline Christiane geb. Kellner (* 21. Dez. 1821 | † 14. Apr. 1904; Heirat 1847).

WerkeChoralbuch oder die Melodien zu dem Gesangbuche für die evangelisch-protestantischen Gemeinden für Orgel- und Klavierspieler vierstimmig ausgesetzt, Frankfurt: Hedler [1843]; D-F, US-Pu <> weitere Werke (Sst. m. Org.) blieben Ms. und sind heute verschollen

Quellen und Referenzwerke — KB Frankfurt <> Adressbücher und Staats-Kalender Frankfurt <> MMB <> Art. Kellner, Joh. Peter in GollmickH <> Frankfurter Jahrbücher 4. Mai 1835 <> Didaskalia (Frankfurt) 16. März 1844, 12. Jan. 1852


Kristina Krämer

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  • Zuletzt geändert: 2019/04/06 14:32
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