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GRATZ, PETER ALOIS * Miltenberg 17. Aug. 1769 | † Darmstadt 1. Nov. 1849; Theologe, Pädagoge und Musiker

Nach seinem Studium der Theologie und Philosophie in Dillingen, einer Anstellung als Pfarrer in Unterthalheim (heute Ortsteil von Horb am Neckar) und Lehrtätigkeiten an den Universitäten Tübingen und Bonn wurde Gratz 1825 (nicht 1828) Schulrat in Trier. Seine besondere Neigung zur Musik (Bereths, S. 82, bezeichnet ihn als „Meister des Orgelspiels“) ließ ihn 1834 an der St. Antoniusschule die Gesangsausbildung als Pflichtfach (mit Friedrich Rebmann als Lehrer) einführen, was alsbald beispielgebend für die Region wurde. 1839 ging Gratz in den Ruhestand und verlegte seinen Wohnsitz an die Bergstraße.

Werke (nur die musikalischen) — Sammlung auserlesener Kirchenlieder für Katholiken (mit Melodien) Tübingen: Fues 1811 – 2. Aufl. 1813; D-Mbs <> lt. Bereths, S. 82, (nicht veröffentlichte) „Lieder und Chöre“, von denen einige mit den in RISMonline unter „Gratz“ und „D. Gratz“ verzeichneten (A-SGG, D-MEIr, D-TRs) wohl identisch sind.

Literatur — Bereths 1978


Axel Beer

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  • Zuletzt geändert: 2019/10/08 19:28
  • von kk