gollmick

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GOLLMICK (Familie)

(1) Carl Friedrich * Berlin 27. Sept. 1774 | † Frankfurt/M. 2. Juli 1852; Sänger, Schauspieler, Musiklehrer, Komponist

(2) (Christian Friedrich) Wilhelm * Berlin 14. Apr. 1780 | † Amsterdam 7. Apr. 1829; Bruder von (1), Sänger und Schauspieler

(3) (Johann) Carl (Friedrich) * Dessau 14. [nicht 19.] März 1796 | † Frankfurt/M. 3. Okt. 1866; Sohn von (1), Komponist, Schriftsteller, Musiker

(4) Caroline (Frederique) * Straßburg 2. Dez. 1815 | † nach 1833; Tochter von (1), Sängerin

(5) (Georg Friedrich) Adolph * Frankfurt/M. 5. Febr. 1825 | † London 7. März 1883; Sohn von (3), Musiker, Musiklehrer, Komponist

(6) Carl Friedrich Wilhelm (später Frederick William) * Frankfurt/M. 11. Juli 1829 | † Melbourne 11. Aug. 1907; Sohn von (3), Pianist, Musiklehrer, Dirigent, Komponist

(7) Margarethe (Karoline Friederike) * Frankfurt/M. 6. Dez. 1842 | † ebd. 30. Juni 1928; Nichte von (3), Musiklehrerin


(1) Carl Friedrich Gollmick, Sohn des Militärhautboisten Johann Gottfried G. (ca. 1737–1802) und Enkel des Küstriner Stadtmusikus Samuel G., wuchs in Berlin auf, wo er als Chor- und Kurrendesänger erste musikalische Kenntnisse sammelte. Gefördert durch den Grafen Friedrich Albert von Schwerin, wurde er Schüler →Righinis. Nachdem er um 1792 zunächst der Bossan’schen Schauspieltruppe in Dessau angehört hatte, erlangte er als Tenorist am Hamburger Theater größere Bekanntheit. An den Rhein kam er als Mitglied der Schauspielgesellschaft von Marianne Böhm, mit der er (mit Unterbrechungen) von 1803 bis 1807 in Düsseldorf auftrat. Nach Anstellungen als Tenorist bzw. Opernregisseur an den Theatern in Kassel (1808–09, 1813–14), Würzburg (1810–12), Straßburg (1815–18) und Wien (1818–1819) sowie einer kurzen Zeit als Leiter des Kolmarer Theaters (widersprüchl. Angaben zufolge 1812 oder 1819), wobei „seine Gutmüthigkeit und sein gänzlicher Mangel an spekulativem Sinn“ dazu führten, dass er „sein hübsches Vermögen ein[büßte]“ (GollmickB, I, S. 14), ließ sich Gollmick 1819 in Frankfurt/M. nieder. Dort hatte er bereits 1808 und 1814 gastiert und erteilte nun Gesangsunterricht. Die damit verbundenen finanziellen Unsicherheiten (und sicherlich die Tatsache, dass ihm das Bürgerrecht verwehrt blieb) veranlassten ihn, sich 1822 bei dem gerade in Kassel engagierten Kapellmeister Louis Spohr um eine Anstellung (je nach Bedarf als Sänger, Opernregisseur, Chordirektor oder Korrepetitor) zu bemühen, aber offenbar ohne Erfolg. 1824 wurde er Gesanglehrer der Herzogin von Anhalt-Köthen, später war er in verschiedenen Städten (seit 1834 in Köln) als Gesang- bzw. Musiklehrer tätig. Seinen Lebensabend verbrachte Gollmick bei seinen Söhnen in Frankfurt. Er war in erster Ehe mit Henriette geb. Hollbach (Heir. Dessau 11. Jan. 1796), in zweiter Ehe mit Margaretha geb. Amor (Heir. Aachen um 1806) verheiratet; beide traten ebenfalls als Schauspielerinnen bzw. Sängerinnen auf.

WerkeLieder: Abendlied (m. Git./Kl.), in: 2 Lieder […] von Hrn. Himmel […] und Hrn. Gollmick, Bonn: Simrock [ca. 1802/03]; A-Wn D-B, D-BNba, D-DO (digital), GB-Lam, s. a. RISM A/I H 5434 – dass. in der Reihe Wöchentliche Musikalische Blätter, Würzburg: Bonitas [1811]; (s. Würzburger IB 11. Apr. 1811) – dass. als Nr. 12 der Sammlung von Lieder[!], Eltville: Zulehner [ca. 1814]; D-Mbs (digital) – Übernahme als Nr. 122 der Auswahl von Arien, Mainz: Schott [1818]; D-B, D-Mbs (digital) <> Acht Gesellschaftslieder (m. Git./Kl.), Mainz: Zulehner [ca. 1804]; D-B, D-BNba – Übernahme Mainz: Schott [zw. 1814–18] <> Das Blümchen (Sst. Git.), in der Reihe Wöchentliche Musikalische Blätter, Würzburg: Bonitas [1811]; (s. Würzburger IB 5. Febr. 1811) – dass. als Nr. 9 der Sammlung Lieder mit Begleitung der Guitarre, Eltville: Zulehner [ca. 1814]; D-Mbs (digital) – Übernahme als Auswahl Nr. 119, Mainz: Schott [1818]; D-B, D-Mbs (digital) <> Das Waldgespräch (Sst., Git./Kl.), [Würzburg]: [Selbstverlag] [1811]; D-DO (digital, s. Abb.) <> Die Schifffahrt, mit Variationen von Gollmick, in Musick gesetzt von Hurka (Sst., Git.), Auswahl Nr. 120, Mainz: Schott [1818]; D-B, D-Mbs (digital) <> Romanze (Ueber die Berge mit Ungestüm) (Sst., Git.), Auswahl von Arien Nr. 121, ebd. [1818]; D-B, D-Mbs (digital) <> Nachtbesuch (Sst., Git.), Auswahl Nr. 123, ebd. [1818]; D-B, D-Mbs (digital) <> Six Romances (Sst., Git.), Offenbach: André [1821/22]; D-OF <> Der Traum des ersten Kusses (Lied von F. Jäger, Git.-Begl. von Gollmick), Berlin: Lischke [um 1825]; D-Cl

Instrumentalwerke: A quatorze ans. Polonaise von Mr. Sainte-Marie, arr. (Git./Lyre), [Paris?]: [?] [ca. 1810?]; GB-Lam <> Six Walses (Git.), Eltville: Zulehner [ca. 1813/14] – Übernahme Mainz: Schott [vor 1820]; D-B, D-Mbs (digital und digital) <> 12 Variations sur l’air: Gestern Abend war Vetter Michel da (Vl.), Mainz: Schott [1819] <> Potpourri (Git.), Offenbach: André [1820]; D-F, D-Mbs (digital), D-OF <> Rondeau facile (Git.), ebd. [1821/22]; D-OF, DK-A <> Polonoise (Git.), ebd. [1821/22]; D-Mbs, D-OF <> 12 Variations sur la Romance favorite: Nel cor più (Git.), ebd. [1821/22]; D-OF <> Variations sur un Air favori Nr. 2 (Git.), ebd. [1823]; D-OF <> Six variations sur le theme sicilien: O sanctissima, Nr. 3 (Git.), ebd. [1823]; D-OF <> Thema in Walzerform mit Variationen für Anfänger (mit Positionen und Fingersatz) (Git.), Berlin: Lischke [1825/26] <> Rondoletto (Git.), Paris: Pacini [nicht vor 1819]; GB-Lam

weitere Werke: Zwei Briefen an Schott vom 1. und 17. November 1817 lassen sich folgende Werke entnehmen, die er zur möglichen Inverlagsnahme übersandte: 8 französische Romancen (m. Git.), 12 deutsche Lieder (m. Git.) von beliebten Dichtern (darunter einige von Körner), Der Schatten des Gebliebenen an das Vaterland (m. Git.), Vergleich des jungfräulichen Alters in seinen verschiedenen Epochen. Eine Parodie (m. Git.), Zumsteegs Elegie: In den Ruinen eines alten Bergschlosses (von Mattheson) arr. (m. Git.), verschiedene Arien und Lieder arr. (m. Git.), Terzett aus der Oper Camilla (3 Git.), Fantasie (Git.), Rondo mit 8 Var. (Git.), 7 Walzer (Git.) bzw. 6 neue Walzer (Git.), 2 Duetten (2 Vl.) im Pleyel’schen Geschmack <> verschollen ist außerdem seine 1804 komp. Schauspielmusik bzw. Entre Acte (s. Theaterzettel Düsseldorf 29. Okt. 1804 (digital)

Quellen — KB Berlin, Frankfurt <> Akte in D-Fsa <> Akte in D-DSsa (D 8 Nr. 127/2) <> Adressbücher Frankfurt, Köln <> Briefe an Schott (5, 1817–18), Spohr und C. F. Peters ; s. Kalliope (z. T. fälschlich seinem Sohn Carl zugeordnet) <> Theaterzettel; D-DÜl; Schreiben An das geehrte Publikum, [Düsseldorf] 1806; D-DÜl (digital) <> AmZ 1. Okt. 1801, 1. Febr. 1809, 22. Juli 1818; Zeitung für die elegante Welt 26. Jan. 1802, 1. März 1808, 29. Nov. 1808, 30. Nov. 1809, 22. Okt. 1811, 14. Dez. 1811, 16. März 1812, 10. Juli 1812; Würzburger Intelligenzblatt 10. Febr. 1810, 5. Febr. 1811, 16. Febr. 1811, 11. Apr. 1811, 28. Sept. 1811; Fränkisch-Würzburgische Chronik 12. Okt. 1811; Wiener allgemeine Theaterzeitung 28. Juli 1818; Linzer Zeitung 6. Nov. 1818 <> HmL, MMB

Referenzwerke und Literatur — Ledebur <> GollmickB (enth. z. T. Daten, die den Quellen widersprechen), GollmickH <> ADB <> M/R <> Reinhold Sietz, Art. Gollmick (Familie), in MGG1 <> Kutsch/Riemens


(2) Aus dem Leben Wilhelm Gollmicks sind nur Bruchstücke bekannt. Als Mitglied der Schauspieltruppe Marianne Böhms trat er um 1804, oft gemeinsam mit seinem Bruder (1), in den Rheinstädten auf, war 1805 mehrfach zu Gast in Düsseldorf. Kutsch/Riemens zufolge sang er von 1809 bis 1811 am Darmstädter Theater, laut Knispel jedoch nur im Sommer 1810. Im Herbst/Winter desselben Jahres lässt er sich in Karlsruhe, 1812/13 in Augsburg (mit der dortigen dt. Operngesellschaft von Mad. Müller 1812 Gastspiel in Straßburg), 1814 in Straßburg und 1815/16 in Braunschweig nachweisen. 1810/11 war Gollmick am Karlsruher Theater engagiert, 1818 am Bremer Theater. 1819 ließ er sich in Amsterdam als erster Bassist an der dortigen deutschen Oper nieder. Einige Gastspiele führten ihn u. a. 1823 nach Rotterdam, 1824 nach Den Haag, 1826 an das königstädtische Theater nach Berlin und 1828 nach Stralsund. 1829 starb er in Amsterdam „von jedem Biedermann betrauert“ (GollmickB, I, S. 13).

Quellen und Referenzwerke — KB Berlin, Zivilstandsregister Amsterdam <> GollmickB <> Morgenblatt für gebildete Stände 8. Sept. 1812; AmZ 10. Aug. 1814, 7. Dez. 1814, 3. Febr. 1819, 12. Mai 1819, 17. Mai 1820, 13. Sept. 1826; Zeitung für die elegante Welt 21. Aug. 1815, 19. Sept. 1815, 28. Okt. 1815, 25. Apr. 1816, 4. Okt. 1816, 25. Febr. 1817; Bremer Zeitung 29. Mai 1818; Rotterdamsche courant 12. Juni 1823; Nederlandsche staatscourant 21. Juni 1823, 28. Mai 1824; Sundine (Stralsund) 7. Febr. 1828 <> Knispel 1891

Literatur — Kutsch/Riemens


(3) Viele Ortswechsel prägten die Jugend Carl Gollmicks, der an der Seite seines Vaters schon früh in Knabenrollen auf der Bühne stand. Nach Aufenthalten in Köln und Düsseldorf kam er 1808 erstmals nach Frankfurt/M. und lernte dort seine spätere Ehefrau Anna Elisabetha geb. Hänßgen (1799–1862) kennen, bei deren Familie er untergebracht war. Nachdem er von 1808 bis 1812 das Gymnasium in Würzburg besucht sowie bei Josef Matern →Marx Klavierunterricht erhalten hatte, kam er nach drei Jahren in Kassel schließlich 1815 nach Straßburg. Dort studierte er Theologie, wurde bei Johann Nepomuk Jauch (Komp., Kl.) und seiner Schwester Karoline (Gsg.), die ihn das „Notenfressen“ (GollmickB, I, S. 44) lehrte, musikalisch weitergebildet. Zudem erhielt er bei einem Seibold (möglicherweise jener J. Seybold, der um 1810 bei Kreitner Orgelstücke drucken ließ) Generalbassunterricht. Gollmick betätigte sich bei verschiedenen Gelegenheiten als Organist, Pianist und Dirigent, erteilte selbst Musikunterricht und leistete militärischen Wachdienst. 1817 verließ er die Stadt infolge eines Studentenkrawalls, an dem er als Burschenschaftler wohl beteiligt gewesen war, und strandete auf dem Weg nach Amerika wegen eines schicksalhaften Landregens in Frankfurt/M. Hier erhielt Gollmick zunächst eine Anstellung als Pianist am Theater, wurde 1818 aufgrund einer Empfehlung →Schnyder von Wartensees von Louis Spohr als Paukenspieler ins Orchester aufgenommen und behielt diese Stelle bis zu seiner Pensionierung 1857. Von Schnyder über „die Poesie der Paukenschlägel“ aufgeklärt, lernte er das Instrument zu schätzen und fand dennoch, von schönen Frauen nach seiner Funktion im Orchester gefragt, „alsdann gewiß eine Umschreibung oder Vorrede als Beschönigung, oder hatte […] wenigstens das Verdienst, wie ein zarter Endimion bis über die Ohren zu erröthen.“ (GollmickB, I, S. 119f) Überdies erteilte er Unterricht in Französisch und Latein sowie Musikunterricht an einer weiblichen Erziehungsanstalt (dorthin empfohlen von Ferdinand Ries, dessen Töchter er unterrichtete), am Institut Johann Baptist Baldeckers und der 1827 dort angegliederten Gesangschule Schnyders. Durch Karl Spindler, mit dem er sich in Straßburg angefreundet und den ersten Operntext gedichtet hatte, kam Gollmick zur Schriftstellerei, indem er anfangs unter dessen Namen Rezensionen für die Frankfurter Zeitschrift Iris verfasste. Später lieferte er Beiträge für die von Spindler redigierte Damen-Zeitung (München), die Didaskalia (die Tochter des Redakteurs Wagner gehörte ebenfalls zu seinen Schülerinnen) und Die Muse (Darmstadt) sowie für NZfM (seit 1845) und AmZ (Leipzig). Einige dieser Beiträge entstanden im Theater, wo er sich „das Recht anmaßte, an meinem Instrumente während der Pausen Schriftstellerei zu treiben, ungenirt um Welt und Publikum, Bücher zu lesen, Gedichte zu machen, Kritiken zu koncipiren u. s. w.“ (GollmickB, I, S. 120). Das Interesse der Presse erregte ein am Heiligabend 1835 auf ihn begangener Raubmordversuch, den er, abgesehen von seiner entwendeten „Confekt-Düte“ (ebd., III, S. 41), mit Verletzungen überlebte. Weiterhin flossen zahlreiche Opernlibretti, Lustspiele, Novellen und Gedichte aus seiner „damals sehr ergiebigen Feder“ (ebd., III, S. 35). Auch als Übersetzer war er gefragt – eine Vielzahl Opernlibretti und Lieder seiner Übersetzung erschienen bei Schott. Die meisten seiner Kompositionen hingegen verlegte Johann Anton André in Offenbach, zu dessen Haus er freundschaftliche Beziehungen pflegte und der ihm die Umarbeitung von Mozarts Zaïde anvertraute. Seit seiner Hochzeit im Jahr 1822 (aus der Ehe gingen zehn Kinder hervor) war Gollmick Frankfurter Bürger, gehörte dem Liederkranz (seit 1830) und der Freimaurerloge Adler (seit 1838) an, leitete darüber hinaus knapp zwei Jahre die Liedertafel (Ende 1841–1843) und begründete 1863 die Tonkünstler-Gesellschaft, der eine Vielzahl namhafter Frankfurter Komponisten und Musikern beitrat.

WerkeLieder und Gesänge mit Opuszahl: 6 Lieder (Sst., Git./Kl.) op. 7 (seinem Vater gew.), Offenbach: André [1820/21]; CH-Zz, D-OF <> Stille Liebe, ursprüngliche Romanze für das Pfte. von J. Field, mit unterlegtem Text (Sst., Kl.) op. 21, ebd. [1825/26]; D-OF <> Arie für jede Stimme, in einem Tone (Sst., Kl.) op. 24, Frankfurt: Fischer [1826/27] <> Vier deutsche Lieder (Sst., Kl.) op. 26 (Louis Spohr gew.), ebd. [1827] <> An Carl Maria von Weber (Sst., Kl.) op. 27, Frankfurt: Hoffmann & Dunst [1828]; D-B <> Lied der Mignon von Göthe (Sst., Kl.) op. 30, Offenbach: André [1828]; D-OF <> Klage, Trost und Freude. Cantate (4 Mst.; dem Franfkfurter Liederkranz gew.) op. 31, ebd. [1829]; D-Es, D-OF, GB-Lbl <> Paganini. Lied (Sst., Kl./Git.) op. 32, ebd. [1830]; D-F, D-Mbs, D-OF <> Die Nachtigall von Heine (Sst., Kl.) op. 34, ebd. [1830] <> 13 Duettinen (2 Sst., Kl.) op. 38 (Frl. Emeline u. Bertha Böddinghaus gew.), ebd. [um 1830]; CH-Bu, D-Mbs (digital) <> Fantasie an Laura (Sst., Kl.; Text von Gollmick) op. 42, ebd. [1834]; D-OF <> Album d’Airs nationaux russes (Sst., Kl.) op. 43 (der Großherzogin von Sachsen-Weimar gew.), ebd. [1834]; AUS-Sml, B-Br, D-B, D-Mbs, D-WRz, US-NH <> Monodie. Ein scherzhaftes Lied (Sst., Kl.; Text von Gollmick) op. 44, Bonn: Mompour [1835] <> Meeresstille (Sst., Kl.) op. 45, ebd. [1835]; GB-Lbl <> 6 Gedichte von Theodor Körner (Sst., Kl.) op. 46, ebd. [1835] <> Das Mädchen am See (Sst., Kl.) op. 47, ebd. [1835] <> 2 deutsche Lieder (Sst., Kl.) op. 48, ebd. [1835] <> 3 deutsche Lieder (Sst., Kl.) op. 49 (Mad. Fischer-Achten gew.), ebd. [1835]; D-Mbs (digital) <> Gesang in Allem. Fantasie (Sst., Kl.) op. 50, Wien: Diabelli [1835]; A-Wn, ehem. D-B <> 6 deutsche Lieder (Sst., Kl.) op. 51, Offenbach: André [1836]; D-OF <> Sechs Gedichte des Königs Ludwig von Bayern (An die Liebende, Antwort, Alpenlied, Das Asyl, Süden und Norden, Liebessehnen; Sst., Kl.) op. 52; Ms. in D-Mbs (s. RISMonline) – Nr. 1 veröff. als Beilage zu Lewald’s Europa 1839 Nr. 20; D-Mbs (digital) – dass. als Nr. 125 in Orpheon Bd. 4, Stuttgart: Göpel [1846] – Nr. 2 veröff. als Musikbeil. zu Lewald’s Europa 1840 Nr. 2; D-Mbs (digital) – dass. als Nr. 64 in Orpheon Bd. 2, Stuttgart: Göpel [1844]; D-B – dass. als Nr. 42 in Buch der Lieder Bd. 1, ebd. [1849]; D-Mbs <> Sammlung ein- und zweistimmiger Lieder […] Deutschen Söhnen und Töchtern für feierliche Gelegenheiten (m. Kl.) op. 53, Frankfurt: Fischer [1837] <> Zwei Duetten (2 Sst., Kl.) op. 55, Offenbach: André [1840]; A-Wn, D-OF <> Sehergabe (Sst., Kl.) op. 56, ebd. [1840]; D-ESfuk, D-OF <> Im Freien (Sst., Kl.) op. 57 Nr. 1, als Nr. 43 in Orpheon Bd. 1, Stuttgart: Göpel [1842]; D-B (digital) – dass. als Nr. 34 in Buch der Lieder Bd. 1, ebd. [1849]; D-Mbs (digital) – dass. als Nr. 61 in Buch der Lieder Bd. 1, ebd. [1849]; D-Mbs <> Die zwei Grenadiere (2 Sst., Kl.) op. 60, 2. Folge Liederslg. Nr. 33, Mainz: Schott [1841]; D-B, D-Mbs (digital; späte Ausg. digital), DK-A <> Liebesglück (Sst., Kl.) op. 64, als Nr. 181 in Orpheon, Stuttgart: Göpel [1846]; D-B, D-F <> Wär’ ich es (Sst., Kl.) op. 72 Nr. 1, 2. Folge Liederslg. Nr. 369, Mainz: Schott [1851]; D-B <> 6 Gesänge der Unschuld und Freude, für die reifere Jugend (Sst., Kl.) op. 101, Offenbach: André [1857]; D-B, D-OF <> 4 Duettinen (m. Kl.) op. 102, Frankfurt: Henkel [1860] <> 2 Lieder („Ruhe süss Liebchen“, „Du bist mir fern Malwina“; Sst., Kl.) op. 107, Leipzig: Stoll [1854]; D-B <> Das Mädchen am See (Sst., Kl.) op. 109; Druckausgabe unbekannt, vgl. Verz. in GollmickB; ggf. identisch mit op. 47 <> Monodie. Lied ohne Umfang, Frankfurt: Hedlers Nachf. [1862]; vermutl. identisch mit op. 44 – dass. als op. 112, Offenbach: André [1871]; D-B, D-OF <> An das Meer. Zwei Lieder („Siehst du das Meer“, „Rückerinnerung“; Sst., Kl.) op. 121, Leipzig: Stoll [1854]; D-B <> Auf ewig Dein! (2 Sst., Kl.) op. 123, Wien: Spina [1861] <>

Lieder und Gesänge ohne Opuszahl: Gute Nacht. Notturno von Th. Körner (4 Mst.), Berlin: Christiani [1825/26] <> Anne Mary Virelon. Alt-englisch Lied in Walzer Form aus Walter Scott’s Ivanhoe (Sst., Kl./Git.), Berlin: Lischke [1825/26]; D-Mbs <> Die Küsse (Sst., Kl.), Berlin: Lischke [1825/26]; D-Mbs <> Der Nikelchenstag. Ein launiges Gedicht (Sst., Kl.), Frankfurt: Fischer [ca. 1826]; GB-Lbl <>An mein Klavier (Sst., Kl.), ebd. [1826/27] <> „Charis begleite des Künstlers Bestreben“ (Vertonung des Akrostichons zu Carl Guhrs 40. Geburtstag) (4 Mst.), Beilage zur Allgemeinen Musikzeitung (Offenbach) 1827; US–CAe (digital) <> Letzte Idee von C. M. v. Weber [recte: Carl Gottlieb Reissiger] „Die Welt ist so schön“, Versuch die darin herrschende Empfindung mit Worten zu bezeichnen (Sst., Kl.), Nr. 5 der Danses brillantes, Offenbach: André [1832]; CH-Bu, D-B, D-Bmi, D-Dl, D-ESfuk, D-KNh, D-Mbs, D-OF <> Gebet „Schöpfer! Vater!“ (SATB), Frankfurt: Fischer [1834] <> 3 polnische Original-Gesänge (Sst., Kl.), Offenbach: André [1834]; D-B, D-OF, DK-A, GB-Lbl <> Romanze „Der Groll der meine Brust erfüllte“, eingelegt in die Oper Ludovic von Herold und Halevy (Sst., Kl.), ebd. [1834]; D-Mbs (digital), D-OF – in: Pfennig-Magazin für Gesang & Guitarre Jg. 1, Nr. 40, Köln: Gaul & Tonger 1834; D-B, GB-Lam <> Die plaudernden Lüftchen (Sst., Kl.), 2. Folge d. Liedersamml. Nr. 3, Mainz: Schott [1839]; A-Wn, D-B, D-Mbs (digital, s. Abb.), GB-Lbl <> Der Abend auf dem See (Sst., Kl.), in: Opernstücke in leichtem Stÿle, Frankfurt: Löhr [ca. 1838]; US-BO <> In die Ferne (Sst., Kl.), Frankfurt: Dunst [1839] <> Der gute Vorsatz. Scherzhaftes Lied (Sst., Kl.), Auswahl Nr. 475, Mainz: Schott [1841]; D-B, D-Mbs (digital) <> Die Liebeserklärung. Lied nach einer beliebten russischen Melodie (Sst., Kl./Git.), Auswahl Nr. 479, ebd. [1841]; D-B, D-Mbs (digital) <> Der Fischer (Sst., Kl.), als Nr. 17 in Orpheon Bd. 1, Stuttgart: Göpel [1842]; D-B (digital) – dass. als Nr. 52 in Buch der Lieder Bd. 1, ebd. [1849]; D-Mbs <> Toast (Mst.), als Nr. 11 in Männergesänge, hrsg. von J. J. Sprüngli, Zürich: Selbstverlag [1843]; D-B <> Deutscher Trost (Mch.) – Text in: Textbuch zu den Gesängen, welche bei dem deutschen Sänger-Feste zu Würzburg […] 1845 vorgetragen werden, Würzburg: Bonitas-Bauer [1845]; D-Mbs (digital) <> Den Manen Beethoven’s (Sst., Kl.), in: Beethoven-Album. Ein Gedenkbuch […] hrsg. von Gustav Schilling, Stuttgart: Hallberger u. a. [1846]; D-B, D-BNba, D-Cl, D-Mbs (digital) u. a. <> Nicht zu früh, Nießliedchen, Waldvöglein, Wanderung (2–3 Sst.) als Nrn. 13, 35, 61, 74 in Liederquelle, hrsg. von Benedict Widmann, Erfurt: Körner [1854/56]; CH-Bu, D-Bbbf, D-FRzpkm, D-WRz <> Das deutsche Vaterland (Sst, Kl.), Mainz: Schott [1862]; D-B, D-Cl

unveröffentlichte Lieder und Gesänge (s. a. Verz. in GollmickB): Duettinen für die reifere Jugend <> Die Castilianerin. Ballade <> Lieder und Gesänge <> Ode an den Gesang (Mozart) <> Der alte Grenadier <> Sieben deutsche Lieder <> An den Entfernten <> So oder so <> Das sanfte Joch <> Deutsche Concert-Gesänge <> Herbstgefühl, Tiefe Liebe, Der Thautropfen <> Italienische Gesänge <> Lamenti d’un Amante, Preghiera d’Amore <> Festliche Gesänge (4 Mst., gem. Chor) (Neuvermählten gew.) <> Entzücken <> Volksgesänge (arr. gem. Quartett) <> Fest-Cantaten für Mädchenstimmen (Instituten gew.) <> Sammlung neuer Männerquartette <> Dramatische Scene (Sst., gr. Orch.) (für Frl. Doris Haus; aufgef. Frankfurt 1829) <> Komisches Potpourri

Instrumentalwerke mit Opuszahl: Variationen (Kl.) Nr. 1 [= op. 1], Offenbach: André [1820]; D-OF <> Variations sur un Thême de Beczwarzowsky (Kl.) Nr. 2 [= op. 2], ebd. [1820]; D-Mbs (digital), D-OF <> Variationen (Kl.) Nr. 3 [= op. 3], ebd. [1820]; D-OF <> Variationen (Kl.) Nr. 4 [= op. 4] (Emilie Spohr gew.), ebd. [1820]; D-OF <> Variationen (Kl.) Nr. 5 [= op. 5] (Ida Spohr gew.), ebd. [1820]; D-OF <> Polonoise en forme de rondeau (Kl.) Nr. 6 [= op. 6], ebd. [1820]; CH-Saf, D-Mbs, D-OF <> Six Thêmes avec Variations d’une Difficulté progressive (Kl.) op. 8, ebd. [1821/22]; CH-BEsu, D-OF, DK-A <> Sonate (Kl.) op. 9, ebd. [1821/22]; D-OF, US-PRV <> Rondeau (Kl. 4ms) op. 10, ebd. [1821/22]; D-OF – Warschau: Fr. Klukowski [1823]; PL-Kj (digital) <> Trois Sonatines (Kl.) op. 11, ebd. [1821/22]; D-OF, DK-A, DK-Kk – Nouv. Edit., ebd. [1833] <> IV Rondeaux (Kl.) op. 12, ebd. [1822/23]; CH-Zz, D-OF <> Variations de l’Opéra Der Freischütz (Kl.) op. 13, ebd. [1822/23]; D-OF <> Rondeau (Kl. 4ms) op. 14, ebd. [1823/24]; D-OF <> Variations sur le thème connu „Liebes Mädchen, hör’ mir zu“ (Kl.) op. 15, ebd. [1823/24]; D-OF <> Variations sur le thème „Ich war, wenn ich erwachte“ de l’opéra Das unterbrochene Opferfest (Kl.) op. 16, ebd. [1823/24]; D-KA, D-OF <> Premier Potpourri (Kl.) op. 17 (seiner Stiefschwester Lisette Hens gew.), ebd. [1823/24]; A-Wn, D-OF <> Six thèmes faciles varies (Kl.) op. 18 (déd. à ses jeunes Elèves), ebd. [1824/25]; D-OF, US-WS <> Cinq Pièces (Kl. 4ms) op. 19, ebd. [1824/25]; D-OF – Nouv. Edit., ebd. [1834] <> Rondeau scherzo (Kl.) op. 20, ebd. [1824/25]; D-OF <> Variations sur un thème de l’opéra La Dame blanche (Kl.) op. 22 (déd. à son écolier Maurice Ponfick), ebd. [1826/27]; D-F, D-Kl (digital), D-OF <> Trois pièces faciles (Kl. 4ms) op. 23 (déd. à ses écoliers Germain et Adolph Reinach), ebd.[1826/27]; D-OF – Nouv. Edit., ebd. [1834] <> Second Potpouri sur des Thêmes favoris de l’Opera: la Muette de Portici (Fl., Kl.) op. 33, ebd. [1829]; D-OF <> Variationen über den beliebten Wechselgesang aus dem alten Feldherrn: „Denkst du daran“ (Kl.) op. 39, ebd. [1832]; D-Mbs, D-OF, DK-Kk <> Rondeau brillant (Kl. 4ms; Ferd. Ries gew.) op. 40, ebd. [1832]; D-BABHkrämer, D-OF <> Rondeau de la petite Fauvette, immité [sic] de la Nature (Kl.) op. 51, Elberfeld: Arnold [?] <> Les petites Fauvettes. Rondeau (Kl. 4ms) op. 125, arr. von P. Horr, Wien: Spina [1863]; A-Wn

Instrumentalwerke ohne Opuszahl: Polonoise (Kl.), Berlin: Lischke [1821/22]; D-B <> Walzer (Kl.), Offenbach: André [1828]; D-OF <> Weißer-Senfsamen-Walzer (Kl.), ebd. [1829]; D-OF <> Chassé-Walzer (Kl.), ebd. [1831]; D-OF <> Favorit-Walzer (Kl.) (reizenden Blondinen gew.), ebd. [um 1830?]; US-PRV <>

unveröffentlichte Instrumentalwerke (s. Verz. in GollmickB): Divertimento über ein Thema aus Gazza ladra von Rossini (Kl., Fag./Vc.) <> Etuden. Auf den Dreiklang gegründet (Kl.) <> Große Sonate F-Dur (Kl.) (Matern Marx gew.) <> Sonate (Kl.) (seinem Vater gew., Straßburg 27. Sept. 1813)

Theoretische und pädagogische Werke: Kurze Beispiele über den ersten Elementar-Unterricht im Gesange op. 25, 4 Hefte, Frankfurt: Dunst [1828] <> Kritische Terminologie für Musiker und Musikfreunde, Frankfurt: Lauten 1833; D-AM, D-B, D-DT, D-F, GB-Ge, GB-Lbl – Frankfurt: Sauerländer 21839; A-KR, A-Wn (digital), D-F, D-LEdb, D-Rp, GB-Lcm, US-NYp – schwedische Ausg., Stockholm: Haeggström 1842; FIN-KUkk, S-UMsdl, S-Sk <> Practische Gesangschule. Eine Sammlung mehrstimmiger Solfeggien, syllabischer Uebungen, Canons, zwei, drei und vierstimmiger Gesänge, Chöre und Hymnen von verschiedenen Componisten. Zum Gebrauche f. Töchterschulen und Institute op. 52, 2 Hefte, Offenbach: André [1837]; D-KNh, D-OF <> Quodlibet als Solfeggien f. d. Alt- u. Bassstimme zur Belehrung in versch. Ton- und Taktarten melodisch bearbeitet, Bonn: Mompour [1839] <> Kleine Vorschule der Singkunst für Anfänger, nebst leichten Singübungen zum sichern Treffen der Noten in einer Octave, und Tact, melodisch bearbeitet, ebd. [1839] <> Leitfaden für angehende Lehrer und Lehrerinnen im Clavierspielen, zum Behufe des ersten Unterrichts op. 70, Darmstadt: Jonghaus [1842]; D-DS, D-MZs, D-Rp <> Beispiele zum Leitfaden für angehende Lehrer oder Lehrerinnen im Clavierspielen, ebd. 1842; D-F <> Neues Liederbuch f. Bürger- u. Volksschulen. Bestehend aus einer Sammlung von 58 zwei- und dreistimmigen Originalgesängen von Cramer, Eliason, Esser u. A. m., 13 älteren Gesängen u. 20 mehrstimmigen Canons op. 80, 2 Hefte, ebd. [1843]; CH-Bu, CH-Zz, ehem. D-B, D-MZs <> Handlexicon der Tonkunst, Offenbach: André 1857; A-KR, B-Br, D-Fh, D-KWbeer, D-Mbs (digital Teil 1, Teil 2), D-MZs, D-WIl – 2. Aufl. ebd. 1875; D-B

Schriften und literarische Werke: Das Götterland der Tonkunst, oder: Es ist auf seinem Gipfel. Humoristische Bagatelle, in: Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode 1833, Nrn. 27–28 <> Hrsg. gem. mit Carl Friedrich Just, Repertorium des Königsstädtischen Theaters in Berlin, vom 25. Dezember 1833 bis 15. Dezember 1834, Berlin: Franke 1835; D-Mbs (digital) <> Musikalische Novellen und Silhouetten, Zeitz: Schieferdecker 1838; A-Wn, B-Br, D-BABHkrämer, D-Buh (ZB Grimm-Zentrum), D-DT, D-DTbhm, D-F, D-Mbs (digital), D-Mu, F-Ln, F-Sn, US-BEm, US-CAe (digital), US-NYp <> Mimosa. Schicksale einer deutschen Prima-Donna, in: Rheinisches Taschenbuch auf das Jahr 1840, hrsg. von Dr. Johann Valentin Adrian, Frankfurt: Sauerländer, S. 275–304; D-Mbs (digital) – dass. in Frankfurter Konversationsblatt 1840, Nrn. 42, 44–46 <> Der Fantast. Ein musikalisches Kunst- und Sittengemälde unserer Zeit. Aus dem Tagebuch eines deutschen Musikers erzählt, in: Frankfurter Konversationsblatt 1842, Nrn. 148–161 <> Der Schädel-Pokal, Stoff zu einem neuen Operntext für deutsche Komponisten. Mitgetheilt von C. G., ebd. 1840, Nrn. 209–211 <> Der parteilose Kritiker. Eine Phantasie von Carl Gollmick, in: ebd. 1842, Nrn. 357–358 <> Deutscher Sänger-Saal. Auswahl von Gedichten zum Componiren, gesammelt und geordnet (Mendelssohn gew.), Darmstadt: Jonghaus 1842; D-DS, D-MZs, D-Rp, D-WIl, F-Sn, GB-Ob <> Feldzüge und Streifereien im Gebiete der Tonkunst, Darmstadt: Jonghaus 1846; A-KR, A-Wn, CH-Lbhlm, CZ-Pu, D-B, D-DS, D-F, D-Mbs (digital), D-MZs, GB-Lbl, US-CAw, US-NYp <> Deutsche Originalopern neuerer Zeit, Reihe in NZfM (1846–1852) <> Die Tochter des Copisten. Novelle, in: NZfM Bd. 25 (1846), Nr. 33–39, 41 <> „Es sind schöne Sachen drin!“ Eine musikalische Streiferei, in: NZfM Bd. 27 (1847), Nr. 32 <> Die Verschwörung der Instrumente. Ein humoristischer Vortrag, in: AmZ 1847, Nr. 12<> Jeremiade eines musikalischen Misanthropen, in: NZfM Bd. 28 (1848), Nr. 16 <> Der Unsterbliche. Ein Roman aus dem Künstlerleben, Leipzig: Kollmann 1848; A-Wn, US-CAw, US-NYp <> Carl Guhr. Nekrolog, Frankfurt: Auffarth (in Kommission) 1848; A-Wn, CH-Zz, D-B, D-Mbs (digital) <> Versuch zu einem neuen Operntexte für deutsche Komponisten, in: AmZ 1848, Nr. 19–23 <> Die Comödie der Thierwelt. Eine Fabel, in: NZfM Bd. 31 (1849), Nr. 24, 26, 28, 30, 32 <> Aus den Papieren eines alten Maestro di Capella des vorigen Jahrhunderts, in: NZfM Bd. 35 (1851), Nr. 14 <> Kunst und Stimme. Eine Parabel, in: Frankfurter Konversationsblatt 1852, Nrn. 221–222 <> Herr Fétis, Vorstand des Brüsseler Conservatoriums, als Mensch, Kritiker, Theoretiker und Componist, in: NZfM Bd. 36 (1852), Nr. 2–5 – als Einzelabdruck, Leipzig: Hinze/Brüssel: Schott 1852; A-Wn (digital), B-Ac, CH-Zz, D-Mbs (digital), GB-Lbl <> Rosen und Dornen. Eine Sammlung von Novellen und Zeitbildern aus dem Künstlerleben, Darmstadt: Jonghaus 1852; A-Wn, CH-Bu, CH-Zmg, D-DS, D-F, D-Mbs (digital), D-MZs, GB-Lbl <> Wolfgang Amadeus Mozart. Nach biographischen Quellen bearbeitet, in: Didaskalia 1856, Nrn. 15–23 – dass. in Der Grenzbote (Salzburg) 1856, Nrn. 7–17 <> Kirschkern, Zündhölzchen und Stricknadel. Eine Trilogie, in: Frankfurter Conversationsblatt (lt. GollmickB) – dass. in Familienschatz. Unterhaltungsblatt zum Bayerischen Kurier (München) 1863, Nr. 43–62 <> Auto-Biographie […] nebst einigen Momenten aus der Geschichte des Frankfurter Theaters, 3 Teile, Frankfurt: Adelmann 1866; A-Wtm (digital), A-Wn, CH-BEsu, CH-Z Museumsgesellsch., D-B, D-DS, D-DÜl, D-F, D-GI, D-KNth, D-Mbs (digital Teil 1, Teil 2, Teil 3) , GB-Lbl <> Novelle Schicksale einer neuen Oper; (lt. Verz. in GollmickB) <>

Libretti (alphabetisch nach Komp.): Julius Benedict, Der Zigeunerin Warnung. Grosse romantische Oper in 2 Aufzügen nach dem Englischen neu bearbeitet (aufgef. Wiesbaden 1841), Mainz: Schott [1839]; D-B <> Anton Berlijn, Der Stellvertreter. Singspiel (aufgef. Amsterdam um 1846) <> Carl Eduard Conrad, Die Deserteure. Romantische Oper in drei Akten. Nach freier Benutzung von Horn’s Novelle gleichen Namens (UA Leipzig 1850), Leipzig: Sturm u. Koppe; D-F (digital), D-Mbs (digital) <> Alexander Dreyschock, Florette, oder Heinrich des Vierten erste Liebe (komp. 1859) <> Heinrich Esser, Thomas Riquiqui, oder Die politische Heirath. Komische Oper in drei Akten (UA Frankfurt/M. 1843), Mainz: Schott 1843; A-Wn (digital), D-Mbs (digital) <> ders., Silas. (UA Mannheim 1840) <> Adolph Gollmick, Der Weihnachtsabend bzw. The Oracle; or, Christmas Eve! A comic opera (s. unter (5)) <> ders., Balthasar, oder: Die Comödie am Hof. Komische Oper in zwei Akten nach Eugen Sue (s. (5)) <> ders., Tantchen Rosmarin bzw. Doña Constanza (s. (5)) <> Grétry, Richard Löwenherz, Oper in 3 Aufzügen neu bearb., Mainz: Schott 1843; D-B <> Carl Guhr, König Siegmar, urspr. Text von Rochlitz umgearbeitet (diese Fassung aufgef. Frankfurt 1822) <> ders., Aladin, oder die Wunderlampe (UA Frankfurt/M. 1830) <> Moritz Haupt, Klassomanie in tausend Nöthen <> Gottfried Hermann, Richard Löwenherz <> Wilhelm Hill, Der Winterkönig <> Ferdinand Hiller, Ein Traum der Christnacht. Oper in vier Aufzügen nach Raupachs Drama Der Müller und sein Kind (UA Dresden 1845), Libretto, [s. l.]: [s. n.]; D-Mbs (digital) – Part., Dresden: [s. n.] 1845; D-Mbs (digital) <> Conradin Kreutzer, Aurelia, oder Die Prinzessin von Bulgarien. Große romantische Oper in drei Akten, nach dem Schauspiel „Der Wald bei Herrmannstadt“ bearbeitet (UA Wien 1849), Darmstadt: Jacoby 1851; D-DS, D-Mbs (digital) <> Ignatz Lachner, Der Sängerkrieg auf der Wartburg <> Mozart, Zaïde (Text überarbeitet u. ergänzt), Offenbach: André [1838]; s. RISM M/MM 4186 <> Joseph Muck, Die Nazarener in Pompeji. Große romantische Oper in vier Akten frei nach Bulwer (gemeinsam mit L. Bauer; aufgef. Darmstadt 1867), Darmstadt: Herbert 1867; D-DS, D-GI, D-Mbs (digital) <> Heinrich Neeb, Der Cid. Große heroische Oper in drei Abtheilungen (UA Frankfurt/M. 1843), Libretto, Frankfurt: Heller u. Rohm 1843[/42?]; D-F, D-Mbs (digital) <> Karl Oberthür, Floris von Namur. Romantisch-komisch Oper in 4 Akten nach Zschokke (UA Wiesbaden 1850) <> Ernst Pauer, Die Brautschau Friedrichs des Großen nach Buchers Roman (1859 komp.) <> ders., Die Verschwörung auf Kamschatka <> Aloys →Schmitt, Der Landsturm zu Dünkelweil oder die Patrioten. Komische Operette in einem Akt (aufgef. Frankfurt/M. 1831) <> ders., Das Rittergespenst von Rodenstein. Oper nach Karl Spindlers Erzählung (komp. 1830) <> ders., Valerie. Große heroische Oper (UA Mannheim 1832) <> Emil Steinkühler, Cesario. Oper in 3 Akten nach Shakespeare (UA Düsseldorf 1848) <> Georg Wichtl, Almaide. Große romantische Zauber-Oper in 4 Akten nach einem Märchen aus Tausend und eine Nacht frei bearb., Breslau: Jungfer; A-Wn, D-Cl <> NN, Fluch und Segen (aus dem Engl. der Miss Charlotte Oliver) <> NN, Donna Diana, Lortzing 1843 zur Komp. angeboten, s. GollmickB (3. Teil, S. 7)

Oratorientexte: Franz Löbmann, Judith <> Die Erlösung (lt. GollmickB noch nicht komponiert)

Lustspiele: Der Räuberhauptmann, oder Wie man sich irren kann. Lustspiel in 1 Akt nach einer wahren Begebenheit (aufgef. Potsdam 1824) <> Eine Mutter des Hauses. Drama in einem Akt frei nach Dennery und Lamoine, Frankfurt/M.: Vogt & Kitz 1847; D-F <> Der Roman eines Abends. Lustspiel in 2 Akten. Nach e. Erz. von Carl Spindler, Frankfurt: 1852; D-F <> Tischrücken. Dramatische Humoreske in 1 Akt (aufgef. Frankfurt/M. 1853) <> Malchen und Milchen. Lustspiel in 1 Akt, frei nach einer Erzählung [von Ferdinand Stolle] (aufgef. Darmstadt, Frankfurt 1855), Berlin: Michaelson 1854; D-Mth – Berlin: Litfaß 1854; A-Wtm (digital) <> Tantchen Rosmarin. Lustspiel in 2 Acten frei nach einer Erzählung von Heinrich Zschokke (aufgef. Frankfurt/M. 1856), Frankfurt: Krebs-Schmitt 1856; CH-A, D-Dl, D-Hs, D-Mth, D-Sl <> Der Wucherer und der Räuber, oder Der neue Zampa. Ein Lustspiel für Kinder in 12 Scenen, Frankfurt: Krebs-Schmitt 1856 <> Schreibereien. Lustspiel in einem Akt, nach einer älteren Erzählung [von Rochlitz] für die Bühne eingerichtet, Frankfurt/M.: Horstmann 1857; D-Mbs (digital) <> Ein neuer Don Quixote oder Edelmann und Millionär. Ein Lust- und Scherzspiel in Zwei Akten nach Kotzebue frei bearbeitet, Frankfurt/M.: Horstmann 1859; D-Buh(Grimm-Zentrum), GB-Lbl, US-NYp <> Die weibliche Waffe. Eine Scene aus dem häuslichen Leben in 2 Bildern (aufgef. Frankfurt 1859), Frankfurt: [s. n.?] 1859; D-Sl <> Eine Räubergeschichte. Scherzspiel in einem Aufzuge (aufgef. Darmstadt 1859), Frankfurt/M.: Horstmann 1859; D-Mbs (digital) <> Victorinens Heirath (aus dem frz. des George Sand) <> Die drei Pantöffelchen (lt. GollmickB Ms. und noch nicht aufgef.) <>

Librettoübersetzungen (alphabet. nach Komp.): Adam, Cagliostro. Komische Oper in drei Akten, Mainz: Schott 1845; D-Mbs (digital) <> Auber, Des Teufels Antheil. Komische Oper in drei Akten (aufgef. Frankfurt/M. 1843), ebd. 1843; D-Mbs (digital), D-MZs – München: Schurich; D-Mbs (digital) <> Balfe, Der Stern von Sevilla. Oper in vier Akten, Mainz: Schott 1847; D-Mbs (digital), D-MZs <> ders., Keolanthe, oder: Das Traumbild. Große romantische Oper in drei Akten, Wien: Pichler’s Witwe & Sohn 1853; A-Wn (digital), D-Mbs (digital) – Ms. der Übersetzung (1849) in A-Wn <> Anton Berlijn, Proserpina, oder Der Besuch aus dem Schattenreich. Mythologische Scène (Oper) mit Ballet in einem Act, KlA, s. l.; D-Cl <> Louis Clapisson, Gibby, der Sackpfeiffer. Komische Oper in drei Akten (aufgef. Frankfurt/M. 1849), Mainz: Schott 1847; D-Mbs (digital), D-MZs – Frankfurt/M.: Heller u. Rohm 1848; D-F (digital) – dass. [Dresden]; D-Mbs (digital) <> Donizetti, Marie, die Tochter des Regiments, komische Oper in zwei Aufzügen (aufgef. Frankfurt/M. 1842), Mainz: Schott 1840; D-MZs – Kassel: Aubel 1842; D-FUl, D-Kl – Karlsruhe: Macklot 1843; D-Mth – Leipzig, Sturm u. Koppe; D-Fh – Breslau: Graß, Barth u. Comp.; D-MZs – München: Franz; D-Mbs (digital) – Wien: Klemm; A-Wn (digital) <> ders., Don Pasquale. Komische Oper in 3 Akten (aufgef. Leipzig 1859; 1844 Part./St. mit seiner Übers. inseriert), Leipzig: Fischer & Kürsten [?]; D-B – Weimar: Tantz 1859; D-B <> ders., Gesänge aus Lucia di Lammermoor <> Grisar, Die Porcherons, oder: Das verhängnissvolle Stelldichein. Komische Oper in drei Akten, Mainz: Schott, 1850; D-Mbs (digital) <> ders., Das Wunderwasser <> Halevy, Die Musquetire der Königin. Oper in 3 Akten (aufgef. Frankfurt/M. 1846), Danzig: Groening 1850; PL-GD (digital) <> Armand Limnander, Die Montenegriner. Romantische Oper in drei Akten, Mainz: Schott 1849; D-Mbs (digital) <> Georges Onslow, Der Hausirer. Oper in drei Abtheilungen (aufgef. Frankfurt/M. 1828), Frankfurt/M. 1828; D-Mbs (digital) <> Jacob Rosenhain, Der Dämon der Nacht. Oper in 2 Akten (aufgef. Frankfurt/M. 1851), Frankfurt: Heller & Rohm [?]; A-Wn <> Ambroise Thomas, Mina, oder Die dreifache Haushaltung. Komische Oper in drei Akten, Mainz: 1844; D-B, D-Mbs (digital), D-MZs <> ders., Der Cadi. Komische Oper in zwei Akten, Mainz: Schott 1849; A-Wn, D-Mbs (digital) <> ders., Der Sommernachtstraum. Komische Oper in drei Akten (aufgef. Frankfurt/M. 1852), Mainz: Schott 1850; D-Mbs (digital) – dass., München: Schurich 1852; D-Mbs (digital) – dass. Wien: Pichlers Witwe u. Sohn 1854; A-Wn (digital) – dass. Weimar: Hof-Buchdruckerei 1858; D-Mbs (digital)

Liedübersetzungen erschienen zumeist in den 1840er Jahren bei Schott in den Reihen Aurora, Auswahl von Arien und 2. Folge der Lieder-Sammlung; daneben sind zu nennen: Auber, La Marche Parisienne. Nauveau [sic] Chant National (Sst., Kl.), Frankfurt: Dunst [ca. 1830]; D-BMs, D-KNh, GB-Lbl <> Döhler, Six mélodies italiennes (Sst., Kl.) op. 44, Mainz: Schott [1842]; D-Mbs (digital), DK-Kk, GB-Lbl <> Carlo Emery Coen, Album per canto (m. Kl.; der Königin Mutter von Spanien gew.), Mainz: Schott [1852]; D-Sl, E-Mn (digital), PL-Wn (nur Nr. 1; digital) <> ders., Album de Chant (m. Kl.), Mainz: Schott [1852/53]; D-Sl, GB-Lbl <> Luigi Venzano Grande Valse (Sst., Kl.) op. 10, Offenbach: André [1856]; D-F, D-OF, DK-Kk, F-Sn

Quellen — Nachlass in D-F (dort auch ein nachgelassenes Poesiealbum seiner jüngsten Tochter Friederike Julietta (* Frankfurt/M. 24. Apr. 1839 | † Hamburg 19. Juli 1909) digital) <> Senatssuplikationen und Nachlassakte in D-Fsa (dort auch die Nachlassakte seines Halbbruders) <> Akte in D-DSsa (D 12 Nr. 13/49, digital; D 8 Nr. 56/9) <> KB Frankfurt <> Adressbücher Frankfurt <> Korrespondenz mit Schott, s. Kalliope; zusätzlich Korrespondenz mit André in D-OF, einig Briefe abgedruckt in GollmickB <> Theaterzettel Düsseldorf; D-DÜl <> GollmickB, GollmickH <> HmL, MMB <> Kat. Schott 1865 <> Zahlreiche Nennungen in der musikalischen und regionalen Presse – u. a. AmZ 13. Juli 1816; <> Allgemeine Musikzeitung (Offenbach) 11. Aug. 1827; Didaskalia 12. Jan. 1829, 14. Mai 1844, 3. Aug. 1844 <> Frankfurter Ober-Postamts-Zeitung 6. Jan. 1844 <> Süddeutsche Musik-Zeitung 22. Okt. 1866 (Nekrolog)

Referenzwerke und Literatur — SchillingE <> SchuberthC <> Bernsdorf <> M/R <> ADB <> Karl Goedeke (Hrsg.), Art. Gollmick, Karl, in: Grundriss zur Geschichte der deutschen Dichtung, Bd. 11, Düsseldorf 1951, S. 264–269 <> Reinhold Sietz, Art. Gollmick (Familie), in MGG1 <> Christoph Hust, Art. Gollmick, Carl, in MGG2P <> Constapel 1998 <> Wollner 2009

Abbildung 1: Carl Gollmick, Frankfurt: Stern (Digitalisat aus D-DS)

Abbildung 2: Brief Gollmicks an Carl Dräxler-Manfred (Hrsg. der Darmstädter Muse) mit einer Nachfrage bzgl. GollmickH; D-KWbeer


(4) Caroline Gollmick trat 1829 als „junge Sängerin, deren schönes Talent in seiner ersten Entwicklung schon Bedeutendes verspricht“ (Didaskalia 8. Juni 1829) in Frankfurt/M. auf. Die Anmerkung, sie komme aus Amsterdam, lässt die Vermutung zu, dass sie zuvor (möglicherweise zur musikalischen Ausbildung) bei ihrem wenig später verstorbenen Onkel (2) gewesen war. GollmickB zufolge wurde sie 1833 von ihrem Vater als Konzertsängerin beim Londoner Publikum eingeführt.

Quellen und Referenzwerke — Zivilstandsregister Straßburg <> Didaskalia 8. Juni 1829, 18. Juni 1829 <> GollmickB


(5) Adolph Gollmick erhielt seine musikalische Ausbildung durch seinen Vater (3) (Kl.) sowie durch Carl Riefstahl und Heinrich Wolff (beide Vl.). 1842 trat er als Violinist öffentlich in Frankfurt auf und wurde 1843 ins Theater-Orchester aufgenommen. Im Frühsommer 1844 verließ er seine Vaterstadt, um sich in London als Musik- bzw. Klavierlehrer niederzulassen. Dort gründete er 1849 die Amateur-Choral-Society zur Pflege deutscher Musik und 1851 gemeinsam mit Charles Goffrie die Réunion des beaux arts. Zudem bildete er mit weiteren aus Frankfurt stammenden Musikern (Theodor Flersheim, Friedrich Wilhelm Stromeyer, Johannes Arnold und Friedrich Wilhelm Elsner) eine Quartett- bzw. Quintett-Gesellschaft. Gollmick besuchte regelmäßig seine Heimatstadt: 1850 trat er gemeinsam mit Franziska Rummel in Wiesbaden auf; 1853 heiratete er in Frankfurt Maria Elisabetha Emilie Tomaschitz (1832–1862), die Tochter eines Münzmechanikus; 1855 führte er im Schauspielhaus eine neue Ouvertüre (e-Moll) und im Haus Mozart auf der Zeil erstmals sein Klavierquintett auf. Dort folgte 1860 die private Uraufführung seiner Oper Der Hof des Großherzogs (Libretto von seinem Vater). Neben weiteren Opern komponierte er zumeist Lieder und Klavierstücke.

WerkeBühnenwerke: Der Hof des Grossherzogs bzw. Balthasar, oder die Comödie am Hof. Komische Oper in zwei Akten (Libretto Carl Gollmick, übers. Frederic Penna) (aufgef. Frankfurt/M. Haus Mozart 1860), KlA. London: Weekes [?]; US-Wc – Ouv. arr. (Kl. 4ms), ebd. [1877?]; GB-Lam – Textbuch, ebd. [?]; D-B, D-WRz, GB-Lam, GB-Lbl, US-Wc (digital) <> The Oracle; or, Christmas Eve! A comic opera (Libretto Carl Gollmick) (aufgef. London 1864), Textbuch, London: J. Mills & Co. [1865]; GB-Lbl <> The blind beggar’s daughter of Bethnal Green. An operatic cantata (Text Henry Warren), KlA., London: Weekes [1872?]; D-Sl, GB-Lbl (digital), GB-Ob, US-Wc; Ms. in GB-Lam <> Doña Constanza, or, the forced Marriage. A comic opera (in three acts) (Libretto Carl Gollmick (Tantchen Rosmarin), übers. George Allman) (aufgef. London 1875) KlA., London: Weekes [?]; A-Wn, D-B, GB-Lam, GB-Lbl (digital) GB-Lcm, GB-Ob, IRL-Dtc, US-Wc <> The Heire of Linne. An operatic cantata (Text Henry Warren) (aufgef. London 1877), KlA., London: Weekes & Co. [1874?]; GB-Lbl (digital), GB-Ob, GB-Lam (Ms.), GB-Lcm, US-Wc <>

Orchester- u. Kammermusik: Ouverture e-Moll (aufgf. Frankfurt/M. 1855) <> Klavierquartett (Kl., Vl., Va., Vc.) g-Moll op. 36 (aufgef. ebd.); Ms. in US-Wc <>

Vokal- u. Instrumentalmusik (Auswahl der in Deutschland erschienenen; für engl. Ausgaben vgl. GB-Lbl und Pazdírek): Lebewohl (Sst., Kl.), Mainz: Schott [1846]; D-B, DK-Kk <> Ach! wärst du mein (Sst., Kl.), ebd. [1847]; D-B <> Wanderlust (Sst., Kl.), ebd. [1847]; D-B <> 3 Mélodies (Le Souvenir, Mazurka, Valse styrienne; Kl.) op. 10, ebd. [1852]; D-B <> Grande Caprice sur la Georgina-Polka (Kl.) op. 11, ebd. [1852]; D-B <> Gage d’Amitié. Romance (Kl.) op. 12, ebd. [1852]; D-B <> Minnelied. Gedicht von einem fahrenden Schüler (Sst., Kl.), ebd. [1852]; D-B <> Trennung (Sst., Kl.), ebd. [1854]; D-B <> La Flatteuse. Morceau élégant (Kl.) op. 19, ebd. [1861]; D-B <> Rêverie. Romance (Kl.) op. 20, ebd., [1862]; D-B <> Scherzo (Kl.) op. 21, ebd. [1862]; D-B <> Europa. Galop de Concert (Kl.) op. 30, Offenbach: André [1875]; D-OF <> 6 deutsche Volkslieder (arr. für Kl.) op. 32, ebd. [1860]; D-B, D-OF <> La Vallée des fées. Morceau de Salon (Kl.) op. 39, Berlin: Trautwein [1862] – TA Berlin: Bahn; D-B <> La Cascade. Morceau caractéristique (Kl.) op. 43, Frankfurt: Henkel [1860]; ehem. D-B <> Sechs deutsche Volkslieder (Kl.) op. 44, ebd. [?]; D-B (Nrn. 1, 3, 5, 6), D-BMs (Nr. 5) <> [6]Deutsche Volkslieder (arr. Kl.) op. 50, 2 Hefte, Offenbach: André [1862]; D-B <> A happy Thought. Morceau élégant (Kl.) op. 56, ebd. [1875]; D-OF

Quellen und Referenzwerke — Briefe an Schott und Louis Spohr in D-B, Briefe an Ernst Pasqué in D-DS; s. Kalliope <> Frankfurter Theater-Almanach 1843 <> Adressbücher Frankfurt <> AmZ 27. Apr. 1842, 25. Aug. 1847; Allgemeine Theaterzeitung (Wien) 23. Nov. 1844; Oesterreichisches Volksblatt für Verstand, Herz und gute Laune (Linz) 10. Juli 1849; NZfM 1. Aug. 1849, 5. Dez. 1851, 12. Aug. 1859, 16. Nov. 1860, 13. Nov. 1874, 22. Juni 1877; Neue Berliner Musikzeitung 2. Okt. 1850, 16. Dez. 1875; Niederrheinische Musik-Zeitung 11. Aug. 1855, 15. Sept. 1860; Illustrirte Zeitung (Leipzig) 18. Aug. 1860; Signale für die musikalische Welt 12. Sept. 1867 <> MMB <> Pazdírek <> Kat. Schott 1865, 1900

Referenzwerke und Literatur — Gollmick H; GollmickB, 2. Teil, S. 40f <> Pazdírek <> StiegerO <> Art. Gollmick, Adolph, in: BakerB 71984 <> Reinhold Sietz, Art. Gollmick (Familie), in MGG1 <> Christoph Hust, Art. Gollmick, Carl, in MGG2P

Abbildung: The Dripping Well. Morcau Characteristique (Kl.) op. 48, Boston: Ditson; US-CHH (digital)


(6) William Gollmick, sicherlich ausgebildet bei seinem Vater, wanderte 1853, angezogen vom dortigen Goldrausch, nach Australien aus. In Castlemaine und der Region um Melbourne betätigte er sich als Dirigent, Pianist und Klavierlehrer. 1863 war er gezwungen, Insolvenz anzumelden. Aus seiner 1861 mit Kate bzw. Katherine geb. Lucas geschlossenen Ehe gingen u. a. die Pianistin und Komponistin Lilian (gen. Lillie) (1869–1949), die Sängerin Alice (1871–1948), der Violinist Frank (1872–1948) und der Sänger und Komponist Ernest William (1881–1942) hervor.

Werke — Im Druck erschienen Lieder und Klavierwerke (zumeist digital in AUS-CAnl), daneben komponierte er eine Kantate anlässlich der Silberhochzeit seiner Eltern (1847), eine Oper Ouverture Romantique sowie weitere Kammermusikalische Werke und Kirchenmusik (vgl. Zeitungsart. Herr William Gollmick).

Quellen und Referenzwerke — KB Frankfurt/M. <> Zahlreiche Nennungen in der australischen Presse – u. a. Herr William Gollmick, in: Table Talk (Melbourne) 25. Sept. 1896; The Argus (Melbourne) 13. Sept. 1863 (Insolvenzanzeige), 13. Aug. 1907 (Todesanzeige) <> Graeme Skinner, Gollmick, William, Gollmick, Alice, Gollmick, Ernest, Gollmick, Lillie, in: A biographical register of Australian colonial musical personnel, Australharmony; dort weitere Quellen

Abbildung: Streamlet’s Whisper. Pensée Fugitive. Morceau de Salon. (Kl.), Melbourne: Fergusson & Mitchell [1880]; AUS-CAnl (digital)


(7) Margarethe Gollmick, die Tochter des General-Post-Directions-Canzlisten Peter Caspar Hubert Gollmick (* Aachen 5. Nov. 1806 | † Frankfurt/M. 28. März 1882; Sohn von (1), Halbbruder von (2)) war seit 1882 in Frankfurt als Musiklehrerin tätig. Sie war nicht verheiratet.

Quellen — KB Frankfurt <> Adressbücher Frankfurt


Kristina Krämer

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