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GLÜCK, AUGUST * Medard (Nordpfälzer Wald) 12. Juli 1852 | † Offenbach 19. März 1914; Musiklehrer, Komponist

Nach seinem Studium in Berlin und Tätigkeiten als Dirigent, Musiklehrer und Organist in der Schweiz (u. a. Winterthur, Zürich, Schaffhausen) siedelte Glück 1886 nach Frankfurt am Main über. Hier hatte er zunächst die Leitung des Liederkranzes inne, wurde 1888 Dozent für Klavier am Hoch’schen Konservatorium, weiterhin 1895 Leiter des Sängerchores des Offenbacher Turnvereins und 1901 Organist der Dreikönigskirche. Die von ihm 1883 übernommene Redaktion der Schweizerischen Musikzeitung (Zürich) führte er noch bis 1890 weiter.

WerkeDrei Gesänge (Mch.) op. 5, Zürich: Hug <> Sechs Duette (S, A, Kl.) op. 6, Leipzig: B&H [1881]; GB-Lbl <> Zwölf melodische Klavierstücke op. 7, ebd. [1881]; RUS-Ml, GB-Lbl <> Nocturne (Kl.) op. 8, Sulzbach: Zechlin <> Drei charakteristische Tänze (Kl.) op. 9, Leipzig: Eulenburg [1879]; A-Wn <> Sechs Lieder (Sst., Kl.) op. 10, Leipzig: Rieter-Biedermann [1879] <> Sechs Lieder (A, Kl.) op. 11, Leipzig: B&H [1880] <> Capriccio (Kl.) op. 12, Sulzbach: Zechlin <> Drei Lieder (Mch.) op. 13, Frankfurt: Firnberg [1888] <> Drei Gesänge (Mch.) op. 15, Offenbach: André [1897]; D-OF <> Zwei Lieder im Volkston, Zürich: Hug <> weiterhin kommentierte Ausgaben von Werken Bachs, Bruchs, Mendelssohns, Mozarts u. a. sowie Stimmbildungs-Übungen in den Männer-Gesangvereinen, Zürich: Hug 1886; D-F, D-Rp <> Aufsätze in der Schweizerischen Musikzeitung

Literatur — Jansa 1911 <> Frank/Altmann 1936 <> Edgar Refardt, Historisch-Biographisches Musikerlexikon der Schweiz, Leipzig und Zürich 1928

Abbildung: August Glück (Jansa 1911)


Axel Beer

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  • Zuletzt geändert: 2020/05/28 17:53
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