gleichauf

GLEICHAUF, FRANZ XAVER * Hüfingen (Baden) 2. Okt. 1801 | † Frankfurt/M. 20. März 1856; Musiklehrer und Bearbeiter

Gleichauf, über seine Mutter verwandt mit Johann Nepomuk Schelble, kam 1819 nach Frankfurt, um bei diesem zu studieren. Seit Mitte der 1820er Jahre war er als Musiklehrer, zeitweise auch als Instrumentenhändler tätig und bearbeitete seit dieser Zeit zahlreiche Werke Mozarts, Haydns, Beethovens u. a. vor allem für Klavier vierhändig; die Ausgaben erschienen überwiegend bei Simrock in Bonn sowie Peters und Breitkopf & Härtel in Leipzig. 1829 heiratete Gleichauf die gelegentlich als Sängerin auftretende und später als Musiklehrerin tätige Anna Margaretha geb. Jungmann (1808–1875), deren Bruder Philipp Jacob (1809–1879) Tapeten- und Klavierhändler sowie Gründer und Leiter des Gesangverein Orpheus war. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor – darunter Rudolph (1830–1902?), Patensohn Schelbles, Violinist aus der Schule Charles-Auguste de Bériots (Brüssel) und in den 1870ern Lehrer an der Frankfurter Musikschule und am Hoch’schen Konservatorium; und Ferdinand (1839–1880), Patensohn Peter Horrs und Privatlehrer.

Quellen und Referenzwerke — KB Frankfurt <> 10 Briefe Gleichaufs an Simrock in Bonn; D-BNsa <> Adressbücher Frankfurt <> MMB <> GollmickH, SchuberthC 61865, Mendel/Reissmann <> Franz Xaver Schnyder von Wartensee, Ueber Herrn Xaver Gleichauf in Frankfurt a. M., in: Niederrheinische Musikzeitung (Köln), 22. Apr. 1854 <> Cahn 1979 <> LvBWV <> s. auch RISMonline

Abbildung: Beethovens Septett op. 20 in einer Bearbeitung Gleichaufs für Klavier und Violine, Leipzig: Peters [1837]; D-KWbeer


Axel Beer | Kristina Krämer

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  • Zuletzt geändert: 2020/09/26 15:41
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