gellert

GELLERT, (JOHANN) LUDWIG * Frankfurt/M. 26. Febr. 1827 | † ebd. 12. Sept. 1913; Dirigent und Komponist

Gellert, Sohn eines Bierbrauermeisters, eignete sich gegen familiären Widerstand umfassende musikalische Kenntnisse an, betätigte sich als Musiklehrer und wurde 1852 als Nachfolger von Friedrich Bachfeld Organist an der Französischen Kirche in Frankfurt. Gemeinsam mit Heinrich Adam Neeb war er an der Gründung des Männergesangvereins Teutonia (1845) beteiligt und leitete von 1853 bis 1886 den Frankfurter Liederkranz.

Werke (Auswahl) — Pyramus und Thisbe. Oper mit Ballett (Frankfurt 1872), KlA. Berlin: Bote&Bock [1877]; D-B <> Der Bauernfänger. Dramatisch-musikalischer Scherz (6 Mst., Kl.), Leipzig: Siegel [1887]; US-BEm <> Turner, Schützen und Sänger. Festgesang (Mch., Blechbläser), Frankfurt: Henkel [1863] <> zahlreiche Lieder und Gesänge mit Kl.-Begl., darunter Fünf Lieder op. 3, Offenbach: André [1852]; D-F, D-OF, Vier Gesänge op. 12, Frankfurt: Henkel [ca. 1860]; D-F <> Ouverture zum 34jährigen Stiftungsfeste des Frankfurter Liederkranzes, Frankfurt: Henkel [1862]; D-F <> einzelne Märsche und Tänze für Klavier (teils in D-Mbs)

Quellen — KB Frankfurt <> Briefe Gellerts in D-F, D-MB, D-OF, s. Kalliope <> AmZ (s. Reg.) <> MMB

Literatur — Jansa 21911 <> Frank/Altmann 131927

Abbildung: Ludwig Gellert, Fotografie von Steinberger & Bauer (Digitalisat aus D-F, Porträtsammlung Manskopf)


Axel Beer

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  • Zuletzt geändert: 2020/06/08 02:03
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