ebling

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 Ebling, Sohn des aus Nierstein stammenden Bureaugehilfen Karl Ebling (ca.1845–1907), gründete mit nicht ganz 17 Jahren am 1. Juli 1889 eine Musikalien- und Instrumentenhandlung in Mainz. Später gliederte er außerdem einen Musikverlag an, dessen erste Verlagswerke ab 1903 nachweisbar sind. Das Verlagsprogramm besteht mehrheitlich aus Männerchören sowie einigen gemischten Chorstücken, Klavierstücken und Liedern, häufig mit regionalem Bezug. Als Hauptautoren, meist überregional tätig, sind u. a. Karl Grim, Lothar Kempter, Emil Kraemer, Wilhelm Sturm, August Thelen und Joseph Werth zu nennen. Verlagsnummern lassen sich bis in Höhe der 480er nachweisen, allerdings ist eine Datierung anhand der Verlagsnummern nur eingeschränkt möglich. Als Anhaltspunkt kann die Adresse der Musikalienhandlung dienen – diese befand sich bis 1896/97 am Markt 2, anschließend im Leichhof 19 und spätestens ab 1926 in der Schöfferstraße 6. Die Verlagsproduktion endete vermutlich mit dem Tod Carl Eblings. Seine Ehefrau Johanna Katharina (auch Käthe) geb. Dhein führte die Musikalienhandlung als Inhaberin (später gemeinsam mit Luise Zimmermann) weiter – mindestens bis in die frühen 1960er Jahre. Auch Eblings Bruder Edmund Heinrich (1875–1937) war viele Jahre als Prokurist am Unternehmen beteiligt. Ebling, Sohn des aus Nierstein stammenden Bureaugehilfen Karl Ebling (ca.1845–1907), gründete mit nicht ganz 17 Jahren am 1. Juli 1889 eine Musikalien- und Instrumentenhandlung in Mainz. Später gliederte er außerdem einen Musikverlag an, dessen erste Verlagswerke ab 1903 nachweisbar sind. Das Verlagsprogramm besteht mehrheitlich aus Männerchören sowie einigen gemischten Chorstücken, Klavierstücken und Liedern, häufig mit regionalem Bezug. Als Hauptautoren, meist überregional tätig, sind u. a. Karl Grim, Lothar Kempter, Emil Kraemer, Wilhelm Sturm, August Thelen und Joseph Werth zu nennen. Verlagsnummern lassen sich bis in Höhe der 480er nachweisen, allerdings ist eine Datierung anhand der Verlagsnummern nur eingeschränkt möglich. Als Anhaltspunkt kann die Adresse der Musikalienhandlung dienen – diese befand sich bis 1896/97 am Markt 2, anschließend im Leichhof 19 und spätestens ab 1926 in der Schöfferstraße 6. Die Verlagsproduktion endete vermutlich mit dem Tod Carl Eblings. Seine Ehefrau Johanna Katharina (auch Käthe) geb. Dhein führte die Musikalienhandlung als Inhaberin (später gemeinsam mit Luise Zimmermann) weiter – mindestens bis in die frühen 1960er Jahre. Auch Eblings Bruder Edmund Heinrich (1875–1937) war viele Jahre als Prokurist am Unternehmen beteiligt.
-In der Region ansässige Autoren, die zumindest einzelne Werke bei Ebling verlegen ließen, waren [[burkard|Jakob Alexander Burkard]], [[esser|Heinrich Esser]], [[orth|Philipp Orth]], [[parlow|Edmund Parlow]], [[pauli|Jean Pauli]], [[pfeilschifter|Julie von Pfeilschifter]], [[rupp|Heinrich Rupp]], [[schuthj|Josef Schuth]], [[spangenberg|Heinrich Spangenberg]], Georg →Toussaint, Franz →Willms, Nicolai von →Wilm und [[wuerz|Heinrich Würz]].+In der Region ansässige Autoren, die zumindest einzelne Werke bei Ebling verlegen ließen, waren [[burkard|Jakob Alexander Burkard]], [[esser|Heinrich Esser]], [[lewalter|Philipp Lewalter]], [[orth|Philipp Orth]], [[parlow|Edmund Parlow]], [[pauli|Jean Pauli]], [[pfeilschifter|Julie von Pfeilschifter]], [[rupp|Heinrich Rupp]], [[schuthj|Josef Schuth]], [[spangenberg|Heinrich Spangenberg]], Georg →Toussaint, Franz →Willms, Nicolai von →Wilm und [[wuerz|Heinrich Würz]].
  
 **Quellen und Referenzwerke** — Personenstands- und Zivilstandsregister Mainz <> Geschäftsrundschreiben, Mainz Aug. 1889 (DNB Leipzig [[http://d-nb.info/1107316251|Link]]) <> Adressbücher Mainz <> MMB <> Imagekatalog //Musikbücher und Noten I//, D-B **Quellen und Referenzwerke** — Personenstands- und Zivilstandsregister Mainz <> Geschäftsrundschreiben, Mainz Aug. 1889 (DNB Leipzig [[http://d-nb.info/1107316251|Link]]) <> Adressbücher Mainz <> MMB <> Imagekatalog //Musikbücher und Noten I//, D-B
  • ebling.txt
  • Zuletzt geändert: 2024/03/09 12:05
  • von ab
  • angelegt 2019/02/19 15:28