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 Als Sohn des Kasseler Galerieinspektors Johann Wilhelm Döring erhielt Georg eine umfassende künstlerische Ausbildung, studierte in Göttingen Philosophie und war anschließend als Bühnendichter wie auch (seit 1810) Kammermusikus der Hofkapelle (Violine, Oboe) in Kassel tätig. 1815 übersiedelte er nach Frankfurt und wurde Mitglied des Theaterorchesters (1. Violine, später 1. Oboe). Hier begründete er 1819 die Zeitschrift //Iris. Unterhaltungsblatt für Freunde des Schönen und Nützlichen//,​ für die er Musik- und Theaterkritiken beisteuerte,​ wurde Redakteur des //​Frankfurter Staatsristretto//​ und arbeitete als Berichterstatter und Autor für die //​Allgemeine musikalische Zeitung// in Leipzig; in dieser Funktion löste ihn Wilhelm →Speyer ab. Nach einem kurzen Aufenthalt in Bonn als Mentor des Erbprinzen Alexander von Sayn-Wittgenstein (1820) kehrte Döring nach Frankfurt zurück, wo er sich nunmehr als Privatier lediglich seinen schriftstellerischen Ambitionen (etwa als Opernlibrettist) zuwandte; [[spohr|Spohr]] (//​Lebenserinnerungen//​) zufolge betätigte er sich daneben noch als Pauker im Theaterorchester. 1817 war Döring von der Universität Erlangen zum Dr. phil. promoviert worden; er ist nicht zu verwechseln mit dem Frankfurter Fagottisten [[doeringjg|Johann Georg Döring]]. Als Sohn des Kasseler Galerieinspektors Johann Wilhelm Döring erhielt Georg eine umfassende künstlerische Ausbildung, studierte in Göttingen Philosophie und war anschließend als Bühnendichter wie auch (seit 1810) Kammermusikus der Hofkapelle (Violine, Oboe) in Kassel tätig. 1815 übersiedelte er nach Frankfurt und wurde Mitglied des Theaterorchesters (1. Violine, später 1. Oboe). Hier begründete er 1819 die Zeitschrift //Iris. Unterhaltungsblatt für Freunde des Schönen und Nützlichen//,​ für die er Musik- und Theaterkritiken beisteuerte,​ wurde Redakteur des //​Frankfurter Staatsristretto//​ und arbeitete als Berichterstatter und Autor für die //​Allgemeine musikalische Zeitung// in Leipzig; in dieser Funktion löste ihn Wilhelm →Speyer ab. Nach einem kurzen Aufenthalt in Bonn als Mentor des Erbprinzen Alexander von Sayn-Wittgenstein (1820) kehrte Döring nach Frankfurt zurück, wo er sich nunmehr als Privatier lediglich seinen schriftstellerischen Ambitionen (etwa als Opernlibrettist) zuwandte; [[spohr|Spohr]] (//​Lebenserinnerungen//​) zufolge betätigte er sich daneben noch als Pauker im Theaterorchester. 1817 war Döring von der Universität Erlangen zum Dr. phil. promoviert worden; er ist nicht zu verwechseln mit dem Frankfurter Fagottisten [[doeringjg|Johann Georg Döring]].
  
-**Werke** — __Komposition__:​ //Boleros. Rondo Espagnol// (Ob., Orch.) op. 1 mit Widmung an -->​Schmitt,​ Mainz: Schott [1820] (Rezension AmZ 27. Sept. 1820) – Neuausgaben Berlin 1972, Ampleforth 2001 <> __Literarische Werke__: Romane und Theaterstücke (s. hierzu Wolff); Gedichte (vielfach musikbezogen),​ darunter //Die Erscheinung der heiligen Cäcilia// in AmZ 17. Mrz. 1817 sowie weitere u. a. in //​Frankfurter Ober-Postamts-Zeitung//,​ //​Morgenblatt für gebildete Stände//; Musik- und Theaterberichte u. a. in AmZ, //Iris//; //Friedrich Eugen Thurner// (Nekrolog), in: AmZ 9. Mai 1827, Sp. 313–324 <> ​+**Werke** — __Komposition__:​ //Boleros. Rondo Espagnol// (Ob., Orch.) op. 1 mit Widmung an -->Joseph ​Schmitt, Mainz: Schott [1820] (Rezension AmZ 27. Sept. 1820) – Neuausgaben Berlin 1972, Ampleforth 2001 <> __Literarische Werke__: Romane und Theaterstücke (s. hierzu Wolff); Gedichte (vielfach musikbezogen),​ darunter //Die Erscheinung der heiligen Cäcilia// in AmZ 17. Mrz. 1817 sowie weitere u. a. in //​Frankfurter Ober-Postamts-Zeitung//,​ //​Morgenblatt für gebildete Stände//; Musik- und Theaterberichte u. a. in AmZ, //Iris//; //Friedrich Eugen Thurner// (Nekrolog), in: AmZ 9. Mai 1827, Sp. 313–324 <> ​
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 __Opernlibretti__:​ u. a. //Der schwarze Jäger// (nach August Apel) für Spohr (1818; abgebrochen zugunsten von Webers //​Freischütz//​);​ //Der Berggeist// für Spohr (WoO 54; 1824); //Die Räuberbraut//​ für [[riesf|Ries]] (1828); //Fortunat mit dem Säckel und Wunschhütlein//​ für →Schnyder von Wartensee (1831) __Opernlibretti__:​ u. a. //Der schwarze Jäger// (nach August Apel) für Spohr (1818; abgebrochen zugunsten von Webers //​Freischütz//​);​ //Der Berggeist// für Spohr (WoO 54; 1824); //Die Räuberbraut//​ für [[riesf|Ries]] (1828); //Fortunat mit dem Säckel und Wunschhütlein//​ für →Schnyder von Wartensee (1831)
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