d-ester

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-Carl D’Ester war Sohn des Kommerzienrates Michael Josef D’Ester und dessen Frau Adele geb. Haus zu Vallendar. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Koblenz studierte er in Karlsruhe (SoSe 1858 und SoSe 1859 im Corps //Franconia// nachweisbar) und als Philologiestudent im WiSe 1858/59 an der Universität Bonn. Dort war er auch etwa ein Jahr im Corps //Rhenania// aktiv. Weiterer Studienort ist womöglich Würzburg. Im April 1862 schrieb er sich im Leipziger Konservatorium ein, ging 1863 aber schon wieder ab. Laut Inskriptionseintrag (s. Quellen) lernte u.a. beim Trierer Musikdirektor [[dunstf|Stephan Dunst]], spielte Pianoforte und wollte "auch noch ein Streichinstrument erlernen".+Carl D’Ester war Sohn des Kommerzienrates Michael Josef D’Ester und dessen Frau Adele geb. Haus zu Vallendar. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Koblenz studierte er in Karlsruhe (SoSe 1858 und SoSe 1859 im Corps //Franconia// nachweisbar) und als Philologiestudent im WiSe 1858/59 an der Universität Bonn. Dort war er auch etwa ein Jahr im Corps //Rhenania// aktiv. Weiterer Studienort ist womöglich Würzburg. Im April 1862 schrieb er sich im Leipziger Konservatorium ein, ging 1863 aber schon wieder ab. Laut Inskriptionseintrag (s. Quellen) lernte er u.a. beim Trierer Musikdirektor [[dunstf|Stephan Dunst]], spielte Pianoforte und wollte "auch noch ein Streichinstrument erlernen".
 Ab 1867 ist D’Ester in Frankfurt nachweisbar, unter anderem im katholischen Kirchengesangverein (//Didaskalia// 17.Febr. 1867). 1868 wurde D’Ester Dirigent des Frankfurter Orchestervereins, wo er bereits etwa 2 Jahre tätig gewesen war. Von 1870 bis 1873 war er Gesangslehrer an der Frankfurter Musikschule. 1874 wurde er Nachfolger von [[keler|Béla Kéler]] als Musikdirektor im Kurorchester in Wiesbaden und dirigierte dieses erstmals am 22. Febr. 1875 öffentlich mit Händels //Samson//. Er übernahm die Leitung des Cäcilienvereins und es erfolgte die erste vollständige Wiesbadener Aufführung der //Matthäuspassion// von J. S. Bach am 27. März 1877.  Ab 1867 ist D’Ester in Frankfurt nachweisbar, unter anderem im katholischen Kirchengesangverein (//Didaskalia// 17.Febr. 1867). 1868 wurde D’Ester Dirigent des Frankfurter Orchestervereins, wo er bereits etwa 2 Jahre tätig gewesen war. Von 1870 bis 1873 war er Gesangslehrer an der Frankfurter Musikschule. 1874 wurde er Nachfolger von [[keler|Béla Kéler]] als Musikdirektor im Kurorchester in Wiesbaden und dirigierte dieses erstmals am 22. Febr. 1875 öffentlich mit Händels //Samson//. Er übernahm die Leitung des Cäcilienvereins und es erfolgte die erste vollständige Wiesbadener Aufführung der //Matthäuspassion// von J. S. Bach am 27. März 1877. 
 Nach dem Tod D’Esters wurde Leonhard -> Wolff Dirigent des Cäcilienvereins. Bei D’Esters Begräbnis auf dem Wiesbadener Nordfriedhof sang der Chor des Vereins den Choral „Wenn ich einmal soll scheiden“ aus der //Matthäuspassion//. Nach dem Tod D’Esters wurde Leonhard -> Wolff Dirigent des Cäcilienvereins. Bei D’Esters Begräbnis auf dem Wiesbadener Nordfriedhof sang der Chor des Vereins den Choral „Wenn ich einmal soll scheiden“ aus der //Matthäuspassion//.
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