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-Als Sohn des jüdischen Mainzer Kaufmanns Markus Cahn kam Canné vermutlich um die Mitte der 1850er Jahre nach Frankfurt/​M., ​wo er die Änderung seines Nachnamens veranlasste. Als Musiker bzw. Komponist trat er um 1860 mit vier Werken für den Verlag [[andre|André]] an die Öffentlichkeit,​ wobei dieser seine //​Neujahrsgratulation für eine lustige Gesellschaft//​ als „originell und pikant“ anzeigte (//​Signale//​ 1858). Über den musikalischen Werdegang Cannés ist darüber hinaus nichts bekannt. ​Seit seiner Hochzeit mit der Handelsmannstochter Gitta Anna geb. Wohl (1841–1930) ​im Jahr 1866 ist er als Kaufmann ​in Frankfurt nachweisbarUm 1871 gründete er das Bankgeschäft //​Commandit-Gesellschaft Frankfurter Raten- und Rentenbank, Canné & Comp.//, das schließlich von seiner Witwe fortgeführt wurde. Aus beider Ehe gingen vier Kinder hervor, wobei der Sohn Karl (* 11. Okt. 1875) um 1890 die Vorschule des Hoch’schen Konservatoriums besuchte.+Im Jahr 1852 als Sohn des jüdischen Mainzer Kaufmanns Markus Cahn nach Frankfurt/​M. ​gekommenwar Canné von 1858 bis 1860 Mitarbeiter des Bankgeschäfts //Erlanger & Söhne//. Als Musiker bzw. Komponist trat er um 1860 mit vier Werken für den Verlag [[andre|André]] an die Öffentlichkeit,​ wobei dieser seine //​Neujahrsgratulation für eine lustige Gesellschaft//​ als „originell und pikant“ anzeigte (//​Signale//​ 1858). Über den musikalischen Werdegang Cannés ist darüber hinaus nichts bekannt. ​Als er 1866 die Handelsmannstochter Gitta Anna geb. Wohl (1841–1930) ​heiratete und das Bürgerrecht beantragte, veranlasste ​er auch die Änderung seines Nachnamens – mit der Begründung,​ Verwechslungen mit drei weiteren gleichnamigen Frankfurter Bürgern vorbeugen zu wollen, zudem sei er unter diesem Namen in geschäftlichen Kreisen bekannt und habe darunter bereits Musikstücke herausgegeben (Senatssupplikation 886/16). 1871 gründete er das Bankgeschäft //​Commandit-Gesellschaft Frankfurter Raten- und Rentenbank, Canné & Comp.//, das schließlich von seiner Witwe fortgeführt wurde. Aus beider Ehe gingen vier Kinder hervor, wobei der Sohn Karl (* 11. Okt. 1875) um 1890 die Vorschule des Hoch’schen Konservatoriums besuchte.
  
 **Werke** — //Prost Neujahr! Neujahrs Gratulation an eine lustige Gesellschaft//​ (Sst. m. Kl.) op. 2, Offenbach: André [1858]; D-B, D-F, D-OF – spätere Aufl. ebd. [1898]; D-OF (s. Abb.) <> //Fantaisie campagnarde//​ (Kl.) op. 3, ebd. [1864]; D-OF <> //Capriccio polonais// (Kl.) op. 4, ebd. [1864]; D-OF <> //​Mai-Phantasie//​ (Kl.) op. 5, ebd. [1864]; D-OF **Werke** — //Prost Neujahr! Neujahrs Gratulation an eine lustige Gesellschaft//​ (Sst. m. Kl.) op. 2, Offenbach: André [1858]; D-B, D-F, D-OF – spätere Aufl. ebd. [1898]; D-OF (s. Abb.) <> //Fantaisie campagnarde//​ (Kl.) op. 3, ebd. [1864]; D-OF <> //Capriccio polonais// (Kl.) op. 4, ebd. [1864]; D-OF <> //​Mai-Phantasie//​ (Kl.) op. 5, ebd. [1864]; D-OF
  
-**Quellen und Referenzwerke** — Akten in D-Fsa <> Trauungsbuch und Standesamtsregister Frankfurt; Zivilstandsregister Mainz <> Adressbücher Frankfurt <> //​Didaskalia//​ 2. Febr. 1864; //Signale für die musikalische Welt// (Leipzig) Nr. 47 (Nov.) 1858 <> //​Monatliche Rundschau der gerichtlichen Entscheidungen//,​ hrsg. von der Juristischen Gesellschaft (Frankfurt),​ Jg. 11 (1877), S. 291–293 <> Jahresberichte des Hoch’schen Konservatoriums 1889/​90–1891/​92 <> MMB+**Quellen und Referenzwerke** — Senatssupplikation 886/16 (1866); ​D-Fsa <> Trauungsbuch und Standesamtsregister Frankfurt; Zivilstandsregister Mainz <> Adressbücher Frankfurt <> //​Didaskalia//​ 2. Febr. 1864; //Signale für die musikalische Welt// (Leipzig) Nr. 47 (Nov.) 1858 <> //​Monatliche Rundschau der gerichtlichen Entscheidungen//,​ hrsg. von der Juristischen Gesellschaft (Frankfurt),​ Jg. 11 (1877), S. 291–293 <> Jahresberichte des Hoch’schen Konservatoriums 1889/​90–1891/​92 <> MMB
  
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 Kristina Krämer Kristina Krämer
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