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 **(2)** Eugen von Buri, Sohn eines Verwaltungsbeamten in Riedeselschen Diensten im hessischen Lauterbach, durchlief eine geradlinige Karriere als Großherzoglich hessischer Beamter mit Stationen in den Zollämtern Darmstadt, Frankfurt, Offenbach und Worms (1862–1871),​ dann im Außendienst in Emmerich (1872–1881) und zuletzt als Obersteuerinspektor (1881) bzw. Geheimer Steuerrat (1886) in Darmstadt. Über seine musikalische Ausbildung und Tätigkeit ist kaum etwas bekannt; während der Jahre in Emmerich, wo er seinen „Drang nach musikalischem Wissen“ allenfalls durch gelegentliches Vierhändigspiel mit einem Bekannten befriedigen konnte (Briefe an Ernst Hensing), entstanden jedenfalls die meisten seiner Kompositionen. Dass er (den //​Signalen//​ zufolge) mit seinen Liedern den Zeitgenossen ein „unschuldiges Dilettantenvergnügen“ bereitete, wird man ihm nicht negativ anrechnen dürfen. **(2)** Eugen von Buri, Sohn eines Verwaltungsbeamten in Riedeselschen Diensten im hessischen Lauterbach, durchlief eine geradlinige Karriere als Großherzoglich hessischer Beamter mit Stationen in den Zollämtern Darmstadt, Frankfurt, Offenbach und Worms (1862–1871),​ dann im Außendienst in Emmerich (1872–1881) und zuletzt als Obersteuerinspektor (1881) bzw. Geheimer Steuerrat (1886) in Darmstadt. Über seine musikalische Ausbildung und Tätigkeit ist kaum etwas bekannt; während der Jahre in Emmerich, wo er seinen „Drang nach musikalischem Wissen“ allenfalls durch gelegentliches Vierhändigspiel mit einem Bekannten befriedigen konnte (Briefe an Ernst Hensing), entstanden jedenfalls die meisten seiner Kompositionen. Dass er (den //​Signalen//​ zufolge) mit seinen Liedern den Zeitgenossen ein „unschuldiges Dilettantenvergnügen“ bereitete, wird man ihm nicht negativ anrechnen dürfen.
  
-**Werke** — __mit Opuszahl__: //Drei Lieder// (Sst., Kl.) op. 19, Offenbach: [[andre|André]] [1872]; D-OF – bearb. f. Orch. von [[klautzsch|Albert Klautzsch]];​ Ms. in D-MZs <> //Zwei Lieder// (Sst., Kl.) op. 20, ebd. [1872]; D-OF <> //Drei Lieder// (Kl. solo) op. 21, ebd. [1872]; D-OF – Nr. 3 bearb. f. Orch. von Albert Klautzsch, ebd. [1896]; D-Mbs, D-MZs (auch Ms.), D-OF; dass. textiert als Lied s. op. 25 <> //In der Fremde. Elegie// (Kl.) op. 22, ebd. [1873]; D-MZs, D-OF – bearb. f. Orch., Mainz: Schott [1891] <> //Zwei Lieder ohne Worte// (Kl.) op. 23, ebd. [1874]; D-OF, %%GB%%-Lbl – Nr. 1 (//​Abendfriede//​) bearb. f. Orch., Mainz: Schott [1889] <> //Zwei Lieder// (Sst., Kl.) op. 24, ebd. [1876]; D-OF – Nr. 1 („Hinaus in den Wald“) bearb. f. Orch., Mainz: Schott [1889] <> Lied „Du bist wie eine Blume“ (Sst., Kl.; Bearb. von op. 21 Nr. 3) op. 25, ebd. [1876]; D-OF <> //3 Lieder// (Sst., Kl.) op. 28, ebd. [1877]; ehem. D-B <> //​Ludwigs-Marsch//​ (Kl.) op. 29, Darmstadt: Klingelhöfer [1880] – bearb. f. Str.- bzw. Militär-Orch. von Friedrich Grune, ebd. [1880]; D-MZs <> //Giessener Teutonen-Marsch//​ (Kl., im Trio mit Sst.) op. 32, Offenbach: André [1899] – bearb. f. Orch. von Wilhelm ​Hilge, Mainz: Schott [ca. 1900]; CH-Zz, D-MZs <> //Im Frühling. Fürst Bismark zum 80. Geburtstag. Stimmungsbild//​ op. 35 – bearb. f. Orch. von Albert Klautzsch, Mainz: Harth 1895; CH-Zz, D-MZs (s. Abb. 1)+**Werke** — __mit Opuszahl__: //Drei Lieder// (Sst., Kl.) op. 19, Offenbach: [[andre|André]] [1872]; D-OF – bearb. f. Orch. von [[klautzsch|Albert Klautzsch]];​ Ms. in D-MZs <> //Zwei Lieder// (Sst., Kl.) op. 20, ebd. [1872]; D-OF <> //Drei Lieder// (Kl. solo) op. 21, ebd. [1872]; D-OF – Nr. 3 bearb. f. Orch. von Albert Klautzsch, ebd. [1896]; D-Mbs, D-MZs (auch Ms.), D-OF; dass. textiert als Lied s. op. 25 <> //In der Fremde. Elegie// (Kl.) op. 22, ebd. [1873]; D-MZs, D-OF – bearb. f. Orch., Mainz: Schott [1891] <> //Zwei Lieder ohne Worte// (Kl.) op. 23, ebd. [1874]; D-OF, %%GB%%-Lbl – Nr. 1 (//​Abendfriede//​) bearb. f. Orch., Mainz: Schott [1889] <> //Zwei Lieder// (Sst., Kl.) op. 24, ebd. [1876]; D-OF – Nr. 1 („Hinaus in den Wald“) bearb. f. Orch., Mainz: Schott [1889] <> Lied „Du bist wie eine Blume“ (Sst., Kl.; Bearb. von op. 21 Nr. 3) op. 25, ebd. [1876]; D-OF <> //3 Lieder// (Sst., Kl.) op. 28, ebd. [1877]; ehem. D-B <> //​Ludwigs-Marsch//​ (Kl.) op. 29, Darmstadt: Klingelhöfer [1880] – bearb. f. Str.- bzw. Militär-Orch. von Friedrich Grune, ebd. [1880]; D-MZs <> //Giessener Teutonen-Marsch//​ (Kl., im Trio mit Sst.) op. 32, Offenbach: André [1899] – bearb. f. Orch. von [[hilge|Wilhelm Hilge]], Mainz: Schott [ca. 1900]; CH-Zz, D-MZs <> //Im Frühling. Fürst Bismark zum 80. Geburtstag. Stimmungsbild//​ op. 35 – bearb. f. Orch. von Albert Klautzsch, Mainz: Harth 1895; CH-Zz, D-MZs (s. Abb. 1)
  
 **Quellen** — KB Gießen, Standesamtsregister Darmstadt <> 2 Briefe von Buris an seinen Liedtextdichter und Kollegen, den Wormser Hauptzollamtsrendanten Ernst Carl Hensing (Emmerich 3. Mai 1872, Duisburg 24. Nov. 1872); D-KWbeer <> Briefe und Verlagsverträge in D-OF <> //Hof- und Staats-Handbuch des Großherzogthums Hessen// 1862–1881 <> //Signale// Nr. 41, Juli 1876, S. 694 <> //​Großherzoglich Hessisches Regierungs-Blatt//​ 1881 und 1886 <> MMB <> Kat. André 1900, Kat. Schott 1900 **Quellen** — KB Gießen, Standesamtsregister Darmstadt <> 2 Briefe von Buris an seinen Liedtextdichter und Kollegen, den Wormser Hauptzollamtsrendanten Ernst Carl Hensing (Emmerich 3. Mai 1872, Duisburg 24. Nov. 1872); D-KWbeer <> Briefe und Verlagsverträge in D-OF <> //Hof- und Staats-Handbuch des Großherzogthums Hessen// 1862–1881 <> //Signale// Nr. 41, Juli 1876, S. 694 <> //​Großherzoglich Hessisches Regierungs-Blatt//​ 1881 und 1886 <> MMB <> Kat. André 1900, Kat. Schott 1900
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