breidenfeld

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-Heinrich Wilhelm Breidenfeld (1), auch „Breitenfeld“ oder „Breidenfels“, war bis 1827 Schüler des Orgelbauers Caspar Melchior Vorenweg in Münster, wo er sich bereits 1826 als „amtlich legitimierter Orgelbauer in Westfalen“ niederließ. 1838 siedelte er mit seiner Familie nach Trier über. Die Werkstatt entwickelte sich dort zu einer ernsthaften Konkurrenz zur Familie Stumm. Die Söhne Joseph (2) und Johann Heinrich (3) erlernten ebenfalls das Handwerk ihres Vaters, dessen Betrieb //H. W. Breidenfeld & Söhne// unter dem Namen //Gebr. Breidenfeld// auch nach 1875 weitergeführt wurde. Die Werkstatt ist zwischen 1904 und 1906 erloschen; für 1904 ist noch ein Angebot zur Reparatur der Orgel in St. Gangolph Trier nachweisbar.+Heinrich Wilhelm Breidenfeld (1), auch „Breitenfeld“ oder „Breidenfels“, war bis 1827 Schüler des Orgelbauers Caspar Melchior Vorenweg in Münster, wo er sich bereits 1826 als „amtlich legitimierter Orgelbauer in Westfalen“ niederließ. 1838 siedelte er mit seiner Familie nach Trier über. Die Werkstatt entwickelte sich dort zu einer ernsthaften Konkurrenz zur Familie [[stumm|Stumm]]. Die Söhne Joseph (2) und Johann Heinrich (3) erlernten ebenfalls das Handwerk ihres Vaters, dessen Betrieb //H. W. Breidenfeld & Söhne// unter dem Namen //Gebr. Breidenfeld// auch nach 1875 weitergeführt wurde. Die Werkstatt ist zwischen 1904 und 1906 erloschen; für 1904 ist noch ein Angebot zur Reparatur der Orgel in St. Gangolph Trier nachweisbar.
 Im Raum Münster sind neben dem Umbau der Möller-Orgel von 1755 im Dom St. Paulus zwischen 1827 und 1830 (III/P/54, zerstört 1943) vier weitere Neubauten nachweisbar; erhalten ist nur die Orgel in Nordherringen bei Hamm von 1836. Zwischen 1830 und 1897 sind über 80 Neu- und Umbauten des Betriebs vor allem für das Bistum Trier, aber auch die Bistümer Münster und Luxemburg nachweisbar, davon 53 Orgeln nach dem Tod Heinrich Wilhelm Breidenfelds (13 in Trier). Im Raum Münster sind neben dem Umbau der Möller-Orgel von 1755 im Dom St. Paulus zwischen 1827 und 1830 (III/P/54, zerstört 1943) vier weitere Neubauten nachweisbar; erhalten ist nur die Orgel in Nordherringen bei Hamm von 1836. Zwischen 1830 und 1897 sind über 80 Neu- und Umbauten des Betriebs vor allem für das Bistum Trier, aber auch die Bistümer Münster und Luxemburg nachweisbar, davon 53 Orgeln nach dem Tod Heinrich Wilhelm Breidenfelds (13 in Trier).
 Bis 1881 baute der Betrieb ausschließlich mit Schleifladen und mechanischer Traktur, danach Kegelladen mit oder ohne Pneumatik, später auch rein pneumatische Instrumente und entwickelte ganz neue Ladensysteme, so eine Registerkanzellenlade für Nennig, St. Martin. Die von Breidenfeld auf einer eigens errichteten Westempore neu erbaute Orgel im Trierer Dom (III/P/52, vollendet 1837) wurde 1905 abgetragen. Nur wenige Orgeln der Orgelbauerfamilie Breidenfeld sind in weitgehend originaler Disposition erhalten. Bis 1881 baute der Betrieb ausschließlich mit Schleifladen und mechanischer Traktur, danach Kegelladen mit oder ohne Pneumatik, später auch rein pneumatische Instrumente und entwickelte ganz neue Ladensysteme, so eine Registerkanzellenlade für Nennig, St. Martin. Die von Breidenfeld auf einer eigens errichteten Westempore neu erbaute Orgel im Trierer Dom (III/P/52, vollendet 1837) wurde 1905 abgetragen. Nur wenige Orgeln der Orgelbauerfamilie Breidenfeld sind in weitgehend originaler Disposition erhalten.
  • breidenfeld.1552915062.txt.gz
  • Zuletzt geändert: 2019/03/18 14:17
  • von kk