anthes

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-**(4)** Wie seine Brüder wurde Gottfried Anthes durch den Vater musikalisch ausgebildet. Nachdem er von 1817 bis 1819 das Lehrerseminar in Idstein besucht hatte, lehrte er in Herborn (seit 1819), Dillenburg (seit 1832) und Weilburg (seit 1840 erster Lehrer der Realschule) ehe er 1844 Oberlehrer in Wiesbaden wurde. Außerdem betätigte er sich als Gesanglehrer, Kantor und Organist an der Marktkirche. 1866 siedelte er zu seinem Sohn Eugen nach Michelbach (Aar) über, wo er bis zu seinem Tod blieb und sich der Musik und naturkundlichen Studien widmete. Anthes spielte neben Klavier und Orgel auch diverse Streich- und Blasinstrumente und komponierte u. a. Streichquartette und -quintette, die nicht überliefert sind. Nach dem Tod seines Bruders Johann Adam (2) im Jahr 1843 übernahm er dessen Aufgabe, ein neues Gesang- und Choralbuch für die nassauische Kirche zu erstellen, woran auch [[heuschkel|Johann Peter Heuschkel]] mitarbeitete.+**(4)** Wie seine Brüder wurde Gottfried Anthes durch den Vater musikalisch ausgebildet. Nachdem er von 1817 bis 1819 das Lehrerseminar in Idstein besucht hatte, lehrte er in Herborn (seit 1819), Dillenburg (seit 1832) und Weilburg (seit 1840 erster Lehrer der Realschule) ehe er 1844 Oberlehrer in Wiesbaden wurde. Außerdem betätigte er sich als Gesanglehrer, Kantor und Organist an der Marktkirche (in letztgenannter Funktion folgte ihm [[wald|Adolf Wald]] nach). 1866 siedelte er zu seinem Sohn Eugen nach Michelbach (Aar) über, wo er bis zu seinem Tod blieb und sich der Musik und naturkundlichen Studien widmete. Anthes spielte neben Klavier und Orgel auch diverse Streich- und Blasinstrumente und komponierte u. a. Streichquartette und -quintette, die nicht überliefert sind. Nach dem Tod seines Bruders Johann Adam (2) im Jahr 1843 übernahm er dessen Aufgabe, ein neues Gesang- und Choralbuch für die nassauische Kirche zu erstellen, woran auch [[heuschkel|Johann Peter Heuschkel]] mitarbeitete.
  
 **Werke** — //Anleitung zum Gesang nebst 57 Chorälen und 78 Liedern und Chören, bearb. u. zusammengetragen//, Wiesbaden: Ritter 1840; ehemals D-B – Wiesbaden: Limbarth <sup>3</sup>1868; D-WIl <> als Mitherausgeber: //Choralbuch für die evangelisch-christliche Kirche des Herzogthums Nassau//, Wiesbaden: Verlag des Geistlichen Central-Wittwen- und Waisenfonds 1848; D-DSk, D-Fsa, D-Mbs ([[http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10525165-1|digital]]), D-WIl **Werke** — //Anleitung zum Gesang nebst 57 Chorälen und 78 Liedern und Chören, bearb. u. zusammengetragen//, Wiesbaden: Ritter 1840; ehemals D-B – Wiesbaden: Limbarth <sup>3</sup>1868; D-WIl <> als Mitherausgeber: //Choralbuch für die evangelisch-christliche Kirche des Herzogthums Nassau//, Wiesbaden: Verlag des Geistlichen Central-Wittwen- und Waisenfonds 1848; D-DSk, D-Fsa, D-Mbs ([[http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10525165-1|digital]]), D-WIl
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