alisky

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 Alisky, Sohn eines Konditors, wird 1826 im Hofchor (Tenor) in Darmstadt unter Ludewig I. aufgenommen,​ geht 1829 nach Paris ans Conservatoire und gründet nach der Entlassung aus dem Hofchor seinen Musikverlag Ende 1830 in Darmstadt. Die Firma erlosch bereits im Sommer 1836 (bis dahin ca. 150 Verlagswerke). Seine Erzeugnisse gingen zum Teil an →Schott in Mainz über; allerdings bot Robert Friese in Leipzig noch 1843 (in diesem Jahr ist Alisky in Bergen-[Enkheim] als Gastwirt nachgewiesen) ein umfangreiches Kontingent der Verlagsproduktion (rund 30 Werke in bis zu 200 Exemplaren) zum Kauf an. Alisky veröffentlichte vor allem kleinere Werke (Lieder, Tänze, Variationen,​ sämtlich in Lithographie) von Komponisten aus dem näheren Umkreis, u. a. von Carl →Almenräder,​ C. G. →Mangold, [[markwort|Johann Christian Markwort]], [[neukaeufler|Ferdinand Neukäufler]],​ [[niederhof|Wilhelm Niederhof]],​ Johann Christian Heinrich →Rinck, [[schloesser|Louis Schlösser]] und [[weberjg|Gottfried Weber]]. Nach Aliskys Weggang bestand in Darmstadt zunächst keine Musikhandlung;​ „die hiesigen Buchhändler befass[t]en sich mit diesem Geschäftszweige so nebenher.“ (AmZ 1.3.1837, Sp. 144). 1843 wandert er mit der Familie nach Guatemala aus und stirbt nach wenigen Monaten. Seine Frau kehrt mit den übrigen Kindern zurück. Alisky, Sohn eines Konditors, wird 1826 im Hofchor (Tenor) in Darmstadt unter Ludewig I. aufgenommen,​ geht 1829 nach Paris ans Conservatoire und gründet nach der Entlassung aus dem Hofchor seinen Musikverlag Ende 1830 in Darmstadt. Die Firma erlosch bereits im Sommer 1836 (bis dahin ca. 150 Verlagswerke). Seine Erzeugnisse gingen zum Teil an →Schott in Mainz über; allerdings bot Robert Friese in Leipzig noch 1843 (in diesem Jahr ist Alisky in Bergen-[Enkheim] als Gastwirt nachgewiesen) ein umfangreiches Kontingent der Verlagsproduktion (rund 30 Werke in bis zu 200 Exemplaren) zum Kauf an. Alisky veröffentlichte vor allem kleinere Werke (Lieder, Tänze, Variationen,​ sämtlich in Lithographie) von Komponisten aus dem näheren Umkreis, u. a. von Carl →Almenräder,​ C. G. →Mangold, [[markwort|Johann Christian Markwort]], [[neukaeufler|Ferdinand Neukäufler]],​ [[niederhof|Wilhelm Niederhof]],​ Johann Christian Heinrich →Rinck, [[schloesser|Louis Schlösser]] und [[weberjg|Gottfried Weber]]. Nach Aliskys Weggang bestand in Darmstadt zunächst keine Musikhandlung;​ „die hiesigen Buchhändler befass[t]en sich mit diesem Geschäftszweige so nebenher.“ (AmZ 1.3.1837, Sp. 144). 1843 wandert er mit der Familie nach Guatemala aus und stirbt nach wenigen Monaten. Seine Frau kehrt mit den übrigen Kindern zurück.
  
-**Quellen** — Stadtarchive Darmstadt, Frankfurt und Mainz <> Briefkopierbücher André in D-OF <> Musikalisch-literarischer Monatsbericht neuer Musikalien, Leipzig 1832 ff.; AmZ 1837 <> NZfM, Intelligenzblatt 1 (24.7.1843) <> zeitgenössische Musikdrucke+**Quellen** — Stadtarchive Darmstadt, Frankfurt und Mainz <> Briefkopierbücher André in D-OF <> Briefe, Verlagsscheine und weitere Dokumente im Schott-Archiv in D-B <> Musikalisch-literarischer Monatsbericht neuer Musikalien, Leipzig 1832 ff.; AmZ 1837 <> NZfM, Intelligenzblatt 1 (24.7.1843) <> zeitgenössische Musikdrucke
  
 **Literatur** — Bierwisch 2018 **Literatur** — Bierwisch 2018
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